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1. Bundesliga
Treffen
Jinan, die graue Stadt im gelben Dunst
Von Volker Kienast
Übersicht

In der Mitte, denn am Ufer ist die Schlammfracht zu schwer und der mitgeführte Löß setzt sich ab. Am Ufer liegen zwei Luftkissenboote. Ob sie noch in Betrieb sind, ist nicht zu erkennen, doch mit der schlaff vor sich hin wehenden chinesischen Fahne am Mast geben sie ein gutes Bild dafür ab, wie die Bemühungen der Volksrepublik gestrandet sind, der Technik Herr zu werden. Zu viel Müll und Chaos zeugen davon, dass China die Geister der Industrialisierung noch nicht losgeworden ist.

Abends in der Einkaufszone das gleiche Bild wie am Nachmittag: Überall gelöste Stimmung und lachende Menschen. Und im bunten Geblinke der Lichtreklamen sind auch die hässlichen Stadtfassaden nicht mehr zu erkennen. Die Katzen mögen noch grau sein, doch die Stadt ist bunt. Die Stadt Jinan ist wahrlich keine schöne Stadt, doch die Menschen hier machen sie sympathisch.

Zum Bild: Ja ja, dies ist ein ziemlich trübes Bild, aber nein nein, dies ist kein Smog, sondern ein seit Jahrmillionen andauerndes Naturphänomen. Es ist Löß, der in der Luft schwebt. Und selbst wenn es nicht so aussieht, die Stimmung an diesem Tag war sehr ruhig und gelassen hier in China an einer der kulturellen Quellen: Dem Fluss, der das gesamte Land von Westen bis zum Meer durchströmt.

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