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Beziehungskunst und Geduldsproben 
Leseprobe: Begegnungen im Reich der Mitte

Uminterpretationen in letzter Minute, Informationen zwischen den Zeilen und plötzliches Schweigen. Wer in Shenzhen Verträge abschließt, kennt diese Verhaltensweisen aus dem Business-Alltag.

Transkulturell gesehen ist es für westliche Manager schon eine enorme Herausforderung gerade dann die Ruhe zu bewahren. Auf die Zeit zu schauen, gar zu drängen und die Unterschrift hier und jetzt, zu diesem Zeitpunkt herbeizuführen, wird von chinesischer Seite schnell als Druck, Drängen oder gar unerlaubte Übergriffigkeit erlebt. Chinesen mögen es nicht, unter Druck gesetzt zu werden. Man begegnet dann einer eher regungslosen Mimik beim Gegenüber. Man trifft auf Schweigen und höfliche Formen der Abgrenzung, was aber nichts an der Vertagung der Vertragsverhandlung ändert.

Medienexperte, Therapeut und Autor Ulrich Sollmann betrachtet in seinem Buch "Begegnungen im Reich der Mitte" die historisch und traditionell geprägten Beziehungsmuster Chinas aus fachlicher Sicht.

Zur vollständigen Leseprobe
Ulrich Sollmann auf shenzhen.pro

Quelle: Ulrich Sollmann     Kommentare: 0
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