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Bereichernd, intensiv, kurzlebig 
Kolumne: Freundschaften in Shenzhen

Dem einen fällt es leichter, dem anderen schwerer, sich auf immer wieder neue Kontakte, Menschen und Freundschaften einzulassen. Betrachtet man den nachteiligen Aspekt des Themas, dann ist es tatsächlich eine Schwierigkeit, die immer mit dem Leben im Ausland mit einhergeht. Freunde, die kommen und bleiben und mit denen man quasi „alt“ wird, kann es nur in Ausnahmefällen geben. Meist geht einer oder bald auch man selbst in die Heimat oder anderwohin zurück. Dies kann frustrierend sein, man fühlt sich auf einmal wieder allein, einsam. Selbst wenn man mit Partner/in in China lebt, fehlt doch die vertraute Freundin/der vertraute Freund, mit der/dem man auch mal über Dinge redet, über die man nicht täglich in der Beziehung spricht.

Es ist nicht leicht, mit diesem Thema umzugehen. Wie lebt es sich mit permanent wechselnden Freundeskreisen auf Dauer? Peter Kruse, evangelischer Theologe, Volkswirt und Psychotherapeut, über die Halbwertszeit von Expat-Freundschaften (nicht nur) in Shenzhen.

Zur Freundschaftskolumne
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Quelle: Peter Kruse     Kommentare: 0
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