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Nicht schön, aber sympathisch 
Jinan, die graue Stadt im gelben Dunst

Shenzhener Lungen husten bei diesem Anblick reflexartig in ihre Schutzmasken. Aber: Nein, keine Smogwolke sondern ein "Jahrmillionen altes Naturphänomen", schreibt Volker Kienast. Was hat es mit dem trüben Grauschleier auf dem Bild genau auf sich?

Jinan ist wahrlich keine schöne Stadt, aber sie lohnt sich allemal, um den Gelben Fluss, den Huang He, zu sehen. Der Fluss liegt im Norden etwas entfernt am Stadtrand. Der Weg aus dem Zentrum dorthin führt durch ein staubiges Industriegebiet, und das Taxi schlängelt sich auf der Straße zwischen metertiefen Kratern hindurch.

Das Taxi hält am „Park des Gelben Flusses“ und wir zahlen zwei Yuan Eintritt. Dann stehen wir nach einer flirrenden halben Stunde am Ufer des breiten Stromes. Das Wasser fließt träge dahin, Wirbel aus Schlamm bilden sich. (...)


Der Sinologe und gelernte Journalist berichtet in dieser atmosphärischen Leseprobe aus seinem e-Book "China subjektiv!" über gestrandete Bemühungen, die Geister der Industrialisierung und welcher Umstand eine Stadt wie Jinan trotz allem sympathisch macht.

Jetzt weiterlesen in der shenzhen.pro Kolumne

Quelle: Volker Kienast    Aufbereitung: Team shenzhen.pro Kommentare: 0
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