SHENZHEN
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Gedrängel, Spucken, Ellenbogen 
Kolumne: Wie dem Kulturschock begegnen?

Der Shenzhener Alltag birgt Aggressionspotenzial
Katharina, 32 Jahre, schreibt: Manchmal möchte ich am liebsten von einem Tag auf den anderen nach Deutschland zurück gehen. Mein Freund und ich leben nun seit 3 Jahren in Shenzhen, aber ich habe immer noch das Gefühl, mich einfach nicht an das chinesische Leben hier gewöhnen zu können. Das Leben im chinesischen Alltag ist mir so fremd und oft auch unverständlich, dass ich mich manchmal frage, ob das hier der richtige Ort für mich zum Leben ist.

Nicht nur das Gedrängel, die „Ellenbogenmentalität“ vor allem im Straßenverkehr und das Spucken, auch das unfreundliche und ignorante Miteinander, die fehlende Bereitschaft, einander zu helfen, das Vordringen in die Privatsphäre anderer,… ich weiß einfach nicht, wie ich das jemals werde akzeptieren können. Sehe ich alles zu negativ, sind die Chinesen gar nicht so grob? Wie kann ich meinen täglichen Unmut, der oft auch in Aggression mündet, in den Griff bekommen?


Peter Kruse, Psychotherapeut, Volkswirt und evangelischer Theologe, über das Thema Kulturschock und Anpassungsschwierigkeiten in China. Und wie man sich hier in Shenzhen - mit einfachen Mitteln - trotzdem wohl fühlen kann.

Zur Anti-Aggro-Kolumne
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Quelle: Peter Kruse     Kommentare: 1
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Jens
10-nov-17
wer aber schon mal in Taiwan war (dort leben ja auch Chinesen) erlebt eine andere Welt. Da wird gegrüßt, bitte/danke gesagt, in einer Reihe sich ordentlich (wo auch immer) angestellt etc...
 
 
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