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mit Kindern nach Lijiang   guter beitrag schlechter beitrag
Marie2
07-jun-05
Wir wuerden gern gemeinsam mit unseren Kindern nach Lijiang reisen. Da unser Juengster erst drei Jahre alt ist sind wir etwas unsicher hinsichtlich moeglicher gesundheitlicher Probleme mit der Hoehe. War jemand schon mit Kindern in diesem Alter in Lijiang und kann uns entsprechende Tips geben? Wie sieht es mit der Tour auf den Schneeberg (3500m) aus?
 
 
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non doctor
07-jun-05
vielleicht sollte man sich, als verantwortungsbewuste eltern bei solch einer frage, bezueglich moeglicher gesundheitlicher probleme, doch an einen arzt wenden und nicht an ein forum
 
 
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Marie2
07-jun-05
Da die wenigsten Aerzte Ahnung davon haben werden sie sagen, dass sie mir davon abraten. Genauso wie sie vor Jahren meinten es waere fuer die Kinder gesundheitlich bedenklich nach China zu gehen.

Als "verantwortungsbewusste" Eltern verlassen wir uns da viel lieber auf Erfahrungsberichte anderer Eltern.

Aber vielen Dank fuer die Belehrung, auch wenn sie nicht sehr hilfreich war.
 
 
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Skihaserl
07-jun-05
Ich war mit meinen Kinds in den Alpen auf dem Gletscher auf 3000+ Meter. War kein Problem. Ich weis aber nicht wie es ist wenn man laenger in der Hoehe ist. Ich hab gehoert es soll beim Schlafen Probleme geben.
 
 
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aufnachlijiang
09-jun-05
Lijiang ist wirklich kein Problem. Unsere 3-jaehrige hat sich sehr wohl gefuehlt, vor allem, weil es so ruhig ist. Die Innenstadt ist ja Fussgaengerzone.
 
 
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Marie2
09-jun-05
Vielen Dank fuer die Antworten. Jetzt kann ich mich wieder unbeschwert auf die Ferien freuen.
 
 
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anmoo
09-jun-05
@ Marie 2
Du schreibst: "Genauso wie sie vor Jahren meinten es waere fuer die Kinder gesundheitlich bedenklich nach China zu gehen."

Bist du anderer Meinung?

Ich würde meine Kinder eher mal mit in die Höhe nehmen als hier aufwachsen lassen, wenn es mal soweit ist...

Andreas
 
 
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anderer Mutter
23-jun-05
Hallo,

wir waren letztes Jahr in Yunnan unterwegs und mein Sohn war da auch 3 1/2 Jahre alt. Ich hatte mich im Vorfeld lange mit dem Thema Höhe und Kinder beschäftigt, doch letzlich muss man die Entscheidung selber tragen und ganz wichtig halte ich dabei folgendes:
- das Kind sehr viel trinken lassen
- das Kind sehr genau beobachten, ohne dabei panisch zu werden und mit den in der Literatur/internet beschriebenen Symptomen vergleichen
- langsamst hochgehen
- das Kind sollte insgesamt eine robuste Konstitution haben und keinerlei Herz-, Nieren- und Atmungserkrankungen haben.

Wir sind z.B. über Kunming (2Nächte), Dali (2), Lijiang (4) bis nach Zhongdian (3600m) hoch und es gab keinerlei Probleme.

Ich selber hingegen bin mal mit 13 Jahren von Chengdu nach Lhasa geflogen und hatte sehr ernste Anzeichen. - Inzwischen öfters langsam hoch gegangen und null Probleme.

Mich würde interessieren ob jemand Erfahrungen mit kleineren Kindern und Tibet hat.

Grüße, Yana
 
 
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Marie2
23-jun-05
Vielen Dank Yana fuer Deinen Erfahrungsbericht. Wir haben auch vor ueber Kunming und Dali nach Lijiang zu reisen. Zhongdian wollten wir eigentlich auslassen. Das werden wir aber wahrscheinlich dann vor Ort entscheiden.

An Tibet habe ich auch schon gedacht. Aber das ist mir dann doch etwas zu hoch.

Gruesse
Marie
 
 
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Frieder Demmer
23-jun-05
Bin Kinderlos aber viel in den Bergen - das seid Ihr vielleicht auch, von daher moegt Ihr das Folgende eh schon wissen:

Wie an anderer Stelle schon einmal beschrieben faengt die "kritische Zone", in der Hoehenkrankheit potentiell auftreten kann bei +- 3500 Meter an. Abhaengig von der persoenlichen Konstitution. Bei einer mehrtaegigen Annaeheruing sind Hoehen bis 4000 in der Regel kein echtes Problem. Man schnauft jedoch ggf. schon deutlich.

Ganz, ganz, ganz wichtig ist der Hinweis mit dem Trinken!!! (Fuer das Kind vermutlich wenig attraktiv: Knoblauch, insbesondere als Knoblauchsuppe wirkt entlastend - weiss aber nicht, ob es das in Lijiang gibt)

Ebenso wichtig die Geschwindigkeit: Wir werden oft auf den ersten Metern ueberholt - aber man sieht sich dann meistens wieder :-). KLEINE Schritte und wo moeglich (wenn nicht eh Treppen) mit der Ferse auf Steine treten um die Achillessehne zu entlasten. Ein oder zwei Stoecke sind eine enorme Entlastung fuer die Knie. Der Abstieg ist schneller, aber fuer den untrainierten muskulaer wesentlich anstrengender, da wir das fortlaufende Abbremsen nicht gewohnt sind: Auch hier helfen die Stoecke entscheidend. Wer freihandlaufendes Heldentum und Muskelkater vorzieht, dem sei es gegoennt ;-)

Ansonsten sollte man als Faustregel immer 200-300m niedriger uebernachten, als der hoechste Punkt des Tages war.

WENN unerwarteter Weise Sympthome auftreten unbedingt abbrechen und runter, und sei es nur ein paar hundert Meter! Auf der gleichen Hoehe KANN sich die entsprechende Person nicht erholen, wenn sie das koennte, haette sie keine Probleme.

Sollte aber normaler Weise im genannten Rahmen kein Problem geben.

Viel, viel Spass!
 
 
(thread closed)

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