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SARS, 89 & deutsche Aussenpolitik   guter beitrag schlechter beitrag
smorb
05-jun-03
SARS, Tian an men und deutsche Aussenpolitik, der heutige Artikel des Stern-Tagebuchs hat's in sich:
http://www.stern.de/wissenschaft/medizin/index.html?id=508700&nv=hp_rt
 
 
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erdbeereis
05-jun-03
Ich habe den Artikel gestern schon gelesen. Ist mir ganz schoen unter die Haut gegangen, nicht zuletzt wegen des gestrigen Jahrestages. Wuerde mich mal interessen, wie andere darueber denken( nicht nur Expats, auch Chinesen)
 
 
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kleiner Prinz
05-jun-03
Den besagten Jahrestag sollten wir vielleicht - auch wg. Clemens - hier besser in der Diskussion aussen vor lassen. Das ist immer noch ein recht heisses Eisen. Chinesen werden hier sicher nicht offen sprechen wollen.
 
 
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Fair Play
05-jun-03
@kleiner Prinz
Ja,bin auch der meinung,üben wir besser Kotau machen.
Das können wir wirklich gut........,warum hab ich trotzdem
das Gefühl das uns daß nicht Honoriert wird !

Ín ganz anderer Sache,aber es Bestätigt der Stern Bericht hatte ich gestern ein Bericht über "Dr. Ignaz Walter" gehört ( Präsident der Bau-Unternehmer).Da bezeichnete er die Deutschen Politiker haben ein Rückrad wie das einer Servela.
Schröder dagegen hat bei ihm gute Noten bekommen,die Agenda 2010
sei ein Lichtblick in die richtige Richtung.
 
 
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Frieder Demmer
05-jun-03
Mir geht das nicht unter die Haut, mir geht das auf den Keks.

War Matthias Schepp bei dem Treffen "hinter verschlossenen Tueren dabei" - hat er mitgekriegt, was dort wirklich gesprochen wurde? Oder gibt es in Wirklichkeit gar keine verschlossenen Tueren mehr?

Fakt ist: Fischer hat den Dalai Lama empfangen und wenn Wowereit heute in Peking ist, dann sieht er nun mal schnelles Wachstum und dann ist das Tiananmen-Massaker ersteinmal 14 Jahre her und war ein innenpolitisches auf nationaler Ebene bestimmtes Ereignis, zu dem sich Wowereit auf Landes-Ebene ersteinmal nicht zu aeussern hat.

Nach der Entlassung Wangs hat Wowereit auch SARS-technisch nur noch wenig Angriffsflaeche - zumal er vermutlich mit kurzem Seitenblick zurueckgefragt worden waere, wie er in Berlin eigentlich die Hexennacht verbracht haette.

Das ein Japaner auf Chinesen schimpft ist ganz entgegen der suggerierten Ueberraschung ja nun alles andere als ungewoehnlich.

In den Tendenzen hat Herr Schepp ja recht - nur ankert er seine Argumente meiner Meinung nach falsch und nimmt damit den Themen letztlich dadurch ihre wahre Brisanz. Wer mit der Schrotflintze in den Wald haelt, kann nicht erwarten tolle Treffer zu landen... .

Fazit: Herr Schepp geht schlicht und einfach der Stoff aus.
 
 
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Irish
05-jun-03
@Frieder
Voellig recht. Das waere bei uns 1959 (nach dem Krieg). Da hatten wir schon wieder eine Armee und keinen hats mehr gekratzt was 14 Jahre vorher war.
 
 
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Fair Play
05-jun-03
@Frieder Demmer
Grundsätzlich geb ich dir Recht,aber warum dann ein Treffen an den 4. Juni zu machen,und es nicht erwähnen,in welcher Form auch immer.
Dann doch lieber die Termine an anderen Tagen wahr nehmen um erst
gar nicht mit diesen Ereignis Konfrontiert zu werden.
Auch nicht die feine Art,aber alle können dabei das Gesicht wahren.
Genau aus diesen Grund ist der Vorwurf von Schepp garnicht so Abwe-
gig das Katzbuckeln der Deutschen Politiker.
 
 
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kleiner Prinz
05-jun-03
@Fair Play
Ich habe den Artikel auch vorher gelesen und ueberlegt den link zu posten. Warum ich's nich gemacht habe ?
Es steht eine Menge 'drin, ueber das man ja reden kann. Gerade aber der Jahrestag von Tiananmen 89 ist sehr heikel. Das ist eine offene Wunde, warum muessen wir - ausserdem sind wir keine Politiker - unsere langen Nasen ueberall 'reinstecken und unsere Weisheiten verkuenden ?
Mit "Kotau machen" kann man das leicht und plastisch abmeiern. Es gibt einige Voraussetzungen in China nicht, die eine Einfuehrung einer Demokratie auf die Schnelle erlauben. Der ganze kulturelle Unterbau dafuer wird von uns aus selbstverstaendlich vorausgesetzt, aber einen chin. Voltaire oder Hobbes hat es nicht gegeben.
Andere Laender andere Sitten. In Singapur gab es eine zeitlang Raubueberfaelle, bei denen die Raeuber verdunkelte Vollvisierhelme trugen. Man hat mit Stichtag das Tragen verboten und nur noch Halbschalen zugelassen. Es hat wunderbar funktioniert. Die Menschen haben mitgezogen und die Raubueberfaelle hoerten auf.
So, und jetzt kommt ein Singapurianer nach Deutschland und fordert dieserart Methoden fuer unseren taeglichen Rechtsgebrauch ein. Ich glaube, da gaebe es recht befremdliche Reaktionen.
Clemens hat in seinen Netiquetten und in einigen Diskussionen darueber auch schoneinmal 'was gesagt. Manche Themen sind fuer diese Forum nicht so unproblematisch.
 
 
(thread closed)

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