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Diskriminierung von Chinesen in Dt. Teil 1 positive bewertungen:  0 (0%) 
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tschino
05-mär-15
Hallo zusammen,
ich bin in Deutschland geboren und lebe 36 Jahre in der BRD. Meine Familie ist gut integriert. Wir alle haben gute Jobs und gute deutsche Freunde. In dieser Zeit habe ich viele schöne aber auch hässliche Erfahrungen zum Thema Benachteiligung von Chinesen in Deutschland sammeln können. Als ich zuletzt in meiner Firma Bosch diskriminiert diskriminiert wurde und auf Verleugnung sowie Runterspielung des Problems gestoßen bin, habe ich mir Gedanken darüber aus Deutschland auszuwandern. Hierzu habe ich mit Freunden gesprochen. Manche können das nachvollziehen andere nicht. Jetzt wollte ich eure Meinung über meine Diskriminierungserfahrungen hören und damit eine Diskussion in dieser Runde anregen.
Meine Kindheit ist mir sehr positiv in Erinnerung geblieben. Dazu beigetragen haben viele gute Freunde, hauptsächlich Deutsch-Deutsche, und das Gefühl richtig dazu zu gehören. Zu dieser Zeit wollte ich nicht viel von meinen chinesischen Wurzeln wissen. Zu der Zeit haben die fast täglichen diskriminierenden Witze und Spiele über Chinesen im Kindergarten und der Grundschule mein Bild über Deutschland nicht getrübt, obwohl sie sehr unangenehm für mich waren und jetzt im Nachhinein vielleicht mehr Schaden angerichtet haben als zurerst gedacht. Oft wurde von den „einigen“ Kindern – natürlich nicht von meinen Freunden – dieses bescheuerte Lied gesungen: “ Ching Chang Chong Chinese im Karton. Chinese in die Ecke scheißen, Fliegen rumkreisen“. Dabei haben sie Schlitzaugen angedeutet und über mich gelacht. Es ist auch öfters vorgekommen, dass ich dann in dieser Runde gestupst und getreten wurde. Im Nachhinein denke ich, Kindermund tut Wahrheit kund. Die Offenheit und Ehrlichkeit von Kindern auszudrücken, dass ein anderes nicht zu ihrer Gruppe gehören darf, sieht man bei Erwachsenen nicht mehr so artikuliert sondern subtiler und weniger körperlich aggressiv. Ich frage mich aber, ob der erste Gedanke über den Chinesen als eine Art Witzfigur von Deutsch-Deutschen Erwachsenen, die in der Kindheit gegen Andersartigkeit vorgegangen sind, nicht weiterhin existiert. Eine Witzfigur genau so, wie sie es in den Liedern als Kinder vermittelt bekommen haben, nur dass sie ihr Verhalten als Erwachsene nun besser kontrollieren können und nicht mehr plump und offen sondern verdeckt und subtil diskriminieren und beleidigen. Mir bleibt in Erinnerung, dass die Kindergärtnerin nicht eingeschritten sind, wenn doch ausgesprochen viele Kinder dieses Lied gesungen haben und mich dabei gehänselt haben. Zwei Kindergärtnerinnen haben sogar mit gelacht. Rangeleien hätten sie wohl nicht toleriert, das beleidigende Lied anscheinend schon. Ich glaube die Kindergärtnerinnen und Grundschullehrer haben sich nichts Böses dabei gedacht. Deswegen war es wohl auch Normalität das Lied mit den „Drei Chinesen mit dem Kontrabass“ zu singen. Auch hier kommen Chinesen nicht gut weg.
siehe weiter im Text auf Forumeintrag: Diskriminierung von Chinesen in Dt. Teil 2
 
 
Diskriminierung von Chinesen in Dt. Teil 2   guter beitrag schlechter beitrag
tschino
05-mär-15
siehe davor Forumseintrag Diskriminierung von Chinesen in Dt. Teil 1
Mir bleibt in Erinnerung, dass die Kindergärtnerin nicht eingeschritten sind, wenn doch ausgesprochen viele Kinder dieses Lied gesungen haben und mich dabei gehänselt haben. Zwei Kindergärtnerinnen haben sogar mit gelacht. Rangeleien hätten sie wohl nicht toleriert, das beleidigende Lied anscheinend schon. Ich glaube die Kindergärtnerinnen und Grundschullehrer haben sich nichts Böses dabei gedacht. Deswegen war es wohl auch Normalität das Lied mit den „Drei Chinesen mit dem Kontrabass“ zu singen. Auch hier kommen Chinesen nicht gut weg. Ähnlich Lächerliches findet man auch in vielen Filmrollen der chinesisch aussehenden Schauspieler in deutschen oder westlichen Filmen, welche in Deutschland ausgestrahlt werden sowie den albern klingenden Synchronstimmen für die chinesischen Schauspieler. Ich fände es nur gerecht, dass man sich entschuldigt und uns Deutsche insbesondere deutsche Lehrer dahingehend sensibilisiert, dass sowas nicht geht.
Ich glaube all dies ist in den meisten Fällen nicht böse gemeint sondern Ausdruck eines ehrlich empfundenen Gefühls von Befremdung und Andersartigkeit über Chinesen. Jedoch diese fehlende Sensibilität und das Bild vom Chinesen als Witzfigur lassen mich böses vermuten, was auf dieser Wiese noch gespielt werden kann.

Meine Teenagerzeit war weniger erfreulich. Über die Ausgrenzung und Diskriminierung habe ich mir mehr Gedanken gemacht und dabei immer schlechter gefühlt. Zwar wurden keine diskriminierend lächerlichen Lieder gesungen sondern meine Ausgrenzung fand auf etwas höherem Niveau statt und bereits jetzt schon etwas subtiler und verdeckter in Form von Tuscheleien und Witze hinter meinem Rücken. Offene Sticheleien und Beschimpfungen musste ich trotzdem ertragen, wenn über China, die Ein-Kind-Politik, Umweltverschmutzung, Doping, Zensur und die blutige Niederschlagung der Studentendemonstration im Unterricht angesprochen wurde. Danach bin ich in die Mangel genommen worden, ob das wirklich so sei und wie ich das so finde. Dabei kritische Blicke und auch Beschimpfungen. Auch im Sport nach der Schule wurde mir eine immer stärker werdende Andersbehandlung zu Teil. Unterschiede im Aussehen vom Gesicht, zur körperlichen Statur bis hin zum Intimbereich wurden thematisiert und Witze darüber gemacht. Näher möchte ich an dieser Stelle nicht darauf eingehen.

weiter im Text auf Formumseintra: Diskriminierung von Chinesen in Dt. Teil 3
 
 
Diskriminierung von Chinesen in Dt. Teil 3   guter beitrag schlechter beitrag
tschino
05-mär-15
siehe davor Forumseintrag Diskriminierung von Chinesen in Dt. Teil 2
Einladungen zu Geburtstagen kamen immer seltener. Obwohl ich mich nicht gesellschaftlich zurückziehen wollte, gab es nicht mehr so viele Möglichkeiten sich freundschaftlich zu unterhalten. Meine sonst offene und kommunikative Art hatte ich erst wieder im Abitur zurückgewinnen können, trotz anhaltender Beleidigungen und Diskriminierung. Als Schüler in Deutschland habe ich auch viel über die Diskriminierung von Juden und den Holocaust gelernt . Ich hatte den Eindruck, dass ich anders als meine Mitschüler das schwere Erbe aus der DeutschenVergangenheit ernst er genommen habe. Während in meiner Klasse niemand ein schlechtes Gefühl für die Taten ihrer Großväter oder in irgendeiner Form eine Verantwortung spüren wollte, hatte mich das Thema emotional sehr berührt und habe versucht die Lehren daraus für die Zukunft und Gegenwart für mich zu ziehen. Schon zu diesem Zeitpunkt habe ich daran gedacht, dass Diskriminierung in der Mitte der Gesellschaft ganz breit und massiv auftreten kann. Aus einem ganz simplen und primitiven Grund den man nicht einfach mit dem Verstand abstellen kann. Viele mögen Fremde nicht. Ich glaube nicht, dass ich sensibler als andere bin, ich bin vielleicht für diese Thematik nur vorsensibilisiert aus meinen Erfahrungen mit Diskriminierung aus meiner Kindheit. Ganz deutlich habe ich als Schüler an vielen Stellen der Deutschen und US-Amerikanischen Geschichte unter der Diktatur und Demokratie in der und auch in der Gegenwart, dass die Diskriminierung aus der Mitte der Bevölkerung sich massiv zeigen kann. Ich kann mir heute nicht vorstellen, dass dieses Gefühl das fremde nicht zu mögen in Zukunft einfach aus den Köpfen verschwindet sondern eher noch weitergegeben wird an die Kinder, wie ich es in meiner Kindheit leicht miterlebt habe. Barak Obama sagte zu den jüngsten Fehlverhalten der Polizei hinsichtlich unbewaffneter schwarzer Teenager, dass in der US-Amerikanischen Gesellschaft Rassendiskriminierung tief verwurzelt sei und bis heute nicht einfach aus den Köpfen der US-Amerikaner verschwindet. Vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte und den Gegenwarts-Debatten von den Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen 1992 über NSU-Morde, Sarrazin bis zu der heutigen AfD unterstützten PEGIDA-Bewegung sehe ich auch eine tiefverwurzelte Rassendiskriminierung in den Köpfen der Deutschen, besonders in der Mitte der Bevölkerung.
Das Studium war für mich ein Genuss. Zwar gab es auch hier ein großes Tief. Das hatte allerdings nichts mit Diskriminierung zu tun sondern mehr mit Herz-Schmerz . Erst im Studium habe ich Mandarin gelernt und mich mehr für meine chinesischen Wurzeln interessiert. An der Uni war das auch etwas einfacher, da hier viele Chinesen studieren und ich dadurch angetriggert wurde.

weiter im Text auf Formumseintra: Diskriminierung von Chinesen in Dt. Teil 4
 
 
Diskriminierung von Chinesen in Dt. Teil 4   guter beitrag schlechter beitrag
tschino
05-mär-15
siehe davor Forumseintrag Diskriminierung von Chinesen in Dt. Teil 3

Trotz der super Studienzeit, ist mir die Ausgrenzung von Chinesen noch viel deutlicher geworden. Nur wenige waren daran interessiert auf Chinesen zuzugehen, zusammen zu lernen, andere Meinungen und Ansichten zuzuhören geschweige denn eine Freundschaft aufzubauen oder feste Beziehung mit Chinesen einzugehen. Ein Freund hat mal gesagt, dass er Chinesinnen unheimlich unerotisch und fremd findet. Er könne sich deshalb nicht vorstellen mit einer Chinesin ins Bett zu gehen. Dabei sieht er selber garnicht wie ein Model aus und seine jetzige Frau auch nicht . Ich glaube eine solche Anschauung ist keine Diskriminierung, aber daraus könnte etwas erwachsen. Vielleicht in der Modebranche oder Filmindustrie, vielleicht aber auch als Anwärter auf Führungspositionen in einem Unternehmen könnte so eine Anschauung zu Diskriminierung werden. Wenn beispielsweise eine Chinesin in den Augen von anderen nicht gut aussieht, unsympathisch und fremd rüberkommt, wird sie es höchst wahrscheinlich schwieriger haben eine Führungsrolle zu übernehmen. Von meinem damaligen Freund war ich froh für seine Offenheit und habe gedacht, dass viele andere Deutsch-Deutsche ähnlich denken aber es nicht laut aussprechen. Vielleicht trifft das für Chinainteressierte weniger zu aber für den Otto-Normal-StudentIn und noch viel mehr für den/die gemeine(n) BürgerIn ist die Chinesin oder der Chinese im Bett zu exotisch und fremd.
Naja, Sex ist nicht alles im Leben. Besprechungen, einfache Gespräche und Verhandlungen machen aber einen Großteil des Lebens aus. Was ich hierzu miterleben durfte ist mehr als Unschön. Die Liste an Erfahrungen und Indizien für Beleidigungen und Diskriminierung von Chinesen in Deutschalnd ist lang. Hier nur ein paar Beispiele. Vorlesungsmitschriften wurden nie an nicht befreundete Chinesen weitergegeben wohl aber an Deutsch-Deutsche nicht Freunde. Im Alltagsleben beim Bäcker, bei der Post, Ämtern, ÖPNV und vielen anderen Bereichen habe ich als dritte Person sehr oft sehen müssen, wie Chinesen von oben herab behandelt wurden, wie ihnen ungeduldig, stirnrunzelnd, genervt ein Nein entgegen geschmettert wurde, wie in Gruppenarbeiten an der Uni kaum einer mit Chinesen zusammenarbeiten wollte. Und wenn doch eine interkulturelle Gruppe entstand, war die Zusammenarbeit von Seiten der Deutschen dermaßen schlecht. Das Verhalten der deutschen Studierenden reichte von absichtlichem überhören von Meinungen der chinesischen Kommilitonen bis hin zu Mobbing auf Face Book.

weiter im Text auf Formumseintra: Diskriminierung von Chinesen in Dt. Teil 5
 
 
Diskriminierung von Chinesen in Dt. Teil 5   guter beitrag schlechter beitrag
tschino
05-mär-15
siehe davor Forumseintrag Diskriminierung von Chinesen in Dt. Teil 4

An die Stelle der klaren plumpen Diskriminierungen, die ich aus meiner Kindheit kannte, sind nun eher verdeckte Verhaltensweisen von Beleidigungen und Diskriminierung getreten, die man auch als berechtigte Gegenmeinung interpretieren könnte. In dieser Häufigkeit kommt mir das nur allzu auffällig vor. Es stinkt nach Diskriminierung. Jedenfalls kenne ich aus dieser Zeit nur wenige Chinesen, die in Deutschland bleiben wollten wegen der schlechten Beziehungen zu den Deutschen. So direkt wurde das meinen Deutsch-Deutschen Freunden, die auch mit meinen chinesischen Freunden befreundet waren nicht gesagt. Mit mir und unter anderen Chinesen wurde allerdings viel offener darüber gesprochen. Wirtschaftliche Gründe könnten ein Trostpflaster sein aber sind in den meisten Fällen nicht ausreichend.
In meinem Arbeitsleben bei Bosch muss ich nach ein paar Jahren feststellen, dass auch hier viel subtiler Diskriminierung stattfindet. Ich bin darauf aufmerksam geworden, als plumpe Beleidigungen aus der Tiefe des Unterbewussten zu Tage getreten sind. Zu mir wurde wortwörtlich gesagt, ich solle mich nicht wie ein chinesischer Praktikant verhalten oder so sparsam wie ein Jude sein. Meine Arbeit wurde von diesen Personen obendrein erschwert und wusste bisher nicht aus welchem Grund es mit diesen Kollegen so schwierig ist zusammen zu arbeiten. Als ich mich an die Vorgesetzten wendete wurde das Verhalten runter gespielt und von Rassendiskriminierung wollte man erst recht nichts hören. Dieses offensichtliche Diskriminierungsproblem wurde ignoriert. Ganz nach dem Motto „Es kann nicht sein was nicht sein darf“. Das bekennen zur Vielfalt bei Bosch kommt mir nun wie Heuchelei oder eine leere Worthülse vor, nachdem ich auf soviel Verschlossenheit und Ignoranz zu diesem Thema bei verschiedensten Abteilungen bei Bosch gestoßen bin. Die Liste geht noch weiter: Führungskräfte mit ausländischem Hintergrund sind augenscheinlich noch weniger vertreten gemessen am Ausländeranteil bei Bosch-Deutschland als weibliche Führungskräfte. Ich sehe viele Inder, die mit dem Werksbus kommen, der von nahezu allen Deutsch-Deutschen Kollegen als Bombay-Express bezeichnet wird.

weiter im Text auf Formumseintra: Diskriminierung von Chinesen in Dt. Teil 6
 
 
Diskriminierung von Chinesen in Dt. Teil 6   guter beitrag schlechter beitrag
tschino
05-mär-15
siehe davor Forumseintrag Diskriminierung von Chinesen in Dt. Teil 5

Ein Kollege meinte zum ehemaligen Gesundheits- und Wirtschaftsminister Rössler nichts Besseres zu sagen, als den kann ich nicht mehr sehen und machte dabei eine Grimasse mit vorstehenden Zähnen und Schlitzaugen. Abrupt hatte ich wieder das Gefühl aus meiner Kindheit, wo Beleidigungen noch so offen zur Schau getragen wurde. Wenn so viele so offen wären mit der Diskriminierung bei Bosch wie dieser Kollege, dann wäre es einfacher zu sehen, dass Handlungsbedarf besteht. Es ist schwieriger geworden, weil keiner so doof ist und sein wahres Gefühl an Befremdung gegenüber Chinesen offen zeigt. Ich glaube, dass jetzt viele logische Denkprozesse das verhindern. Jedoch sinnbildlich gibt immer noch den Chinesen „mit dem Kontrabass“ oder die, die in die „Ecke scheißen“ in den Köpfen vieler Deutsche. Vieles bleibt im Unterbewusstsein und wird entweder geleugnet oder runter gespielt und führt somit zu schwierig angreifbaren, schleichenden, verdeckten Diskriminierung von Chinesen. Vielleicht kann das stereotype Image des fleißigen und immer lächelnden Chinesen darüber hinweghelfen und Chinesen werden noch eingestellt. Aber wenn jemand als witzfigur sieht, dann behandelt man dieses Person mit hoher Wahrscheinlichkeit herablassend und abwertend. Weiterhin darf er nicht zuviel Verantwortung übernehmen. Von jemand Fremden lässt man doch ungern die Belegschaft führen. Wenn ich die in Deutschland die zu den Chinesen zugeordneten charakteristischen Attribute höre, dann bemerke ich oft folgende: fleißig, emotionslos, „die Chinesen halt“, schlecht in Kommunikation und Teamplay. Dies ist nicht nur ein Gefühl von mir sondern wird von den Ergebnissen einer Befragung im Rahmen einer Bachelorarbeit in einer meiner Nachbarabteilungen bestätigt man kann aber auch in Zeitungsartikeln lesen wie stereotyp und einseitig in der Presse über Chinesen berichtet wird. Weiterhin habe ich eine Hypothese: Wenn a) der Spruch aus dem Volksmund„Kleider machen Leute“ in Deutschland etwas Gültigkeit hat, b) die Studienergebnisse, dass Klassenarbeiten von Schülern mit dem Namen Kevin schlechter bewertet werden von Lehrern, die wie bekannt oft aus der gut bürgerlichen Mitte kommen und c) meine Erfahrungen mit Freunden, Bekannten und Kontakten des öffentlichen Lebens auf verdeckte bis offene Diskriminierung von Chinesen hindeuten dann kann gesagt werden, dass Rassismus in Deutschland insbesondere aus der breiten Mitte der Bevölkerung kommt, tief verwurzelt ist in der deutschen Gesellschaft, verdeckt, leicht zu leugnen und leicht runtergespielt werden kann.

weiter im Text auf Formumseintra: Diskriminierung von Chinesen in Dt. Teil 7
 
 
Diskriminierung von Chinesen in Dt. Teil 8   guter beitrag schlechter beitrag
tschino
05-mär-15
siehe davor Forumseintrag Diskriminierung von Chinesen in Dt. Teil 7

Das was Herr Wallraff mit seinem Experiment „Schwarz auf Weiß“ zeigte scheint nur den der Deutschen Bevölkerung zu beschuldigen aber ich habe die starke Gefühl, dass ein viel zu großer Teil der deutschen Mitte da kräftig mitmischt. Zu meiner Hypothese hat mich obendrein noch erschrocken, dass auf dieser gesellschaftlichen Basis beispielsweise bei der Aufklärung der NSU-Morde durch die Sicherheitskräfte der BRD offensichtlich vorurteilsbehaftet in die falsche Richtung ermittelt haben. Diskriminierung sogar in den Deutschen Institutionen und deren Prozesse sich befinden und somit die Sicherheit von Ausländern in Gefahr ist

Zu den NSU-Morden und strukturellem, institutionellen Rassismus aus dem bürgerlichen Lager/der sog. Mitte in Deutschland.

A)
Bei der Befragung der Nachbarn eines NSU-Opfers wurden Zeugenaussagen von der Polizei aufgenommen. „Warum fuhr das Opfer einen Mercedes!?. Die Wohnung war doch viel zu groß für die Familie.“ Darauf aufbauend wurde von der Polizei ein krimineller Hintergrund des Opfers angenommen und ausländischen Tätern ermittelt, obwohl die Hinweise nicht darauf hindeuteten und wie sich dann später herausstellte auch die ganz falsche Richtung war.

B)
Aus dem Bericht einer Expertenkommission der Polizei bestehend aus Ranghohen Polizisten und Diplompsychologen:
... da in unserem Kulturkreis die Tötung eines Menschen mit einem hohen Tabu belegt ist, ist daher abzuleiten, dass der oder die Täter hinsichtlich ihrer Wert- und Normordnung von weit außerhalb anzusiedeln sind. ... Die Opfer müssen in ein oder anderer Form den Häuptling in seiner Ehre verletzt haben. … Es handelt sich um einen Ehrenmord. Solche Ehrbegriffe existieren in Süd- und Süd-Ost-Europa.

Quelle: »Gehört der Rassismus zu Deutschland? Und wenn ja: Warum?« - Podiumsdiskussion https://www.youtube.com/watch?v=WDRZMWY32Xg

Meine Stimmung ist sehr mies und ich muss ich muss zugeben, dass mir das artikulieren dieser Stimmung mir persönlich hilft. Trotzdem glaube ich, dass Diskussionen über dieses Thema ohne Tabus und Selbstbelügen geführt werden müssen, damit man das Problem besser greifen kann und dann richtige Maßnahmen ergreifen/befürwortet.
 
 
aw: Diskriminierung von Chinesen in Dt. Teil 1   guter beitrag schlechter beitrag
MichaelInChina
05-mär-15
Tshino

Tut mir leid, dass Dich das im Moment so beschäftigt.

Du beschreibst sehr viele und verschiedene Erfahrugen. Deine darauf basierenden Empfindungen sind völlig legitim und nachvollziehbar. Ich muss zugeben auch in meiner Kindheit haben wir (auch ich) solche Lieder gesungen. Ich erinnere mich an Idi Amin...

Eventuell verstehst Du meinen Einwendungen als herunterspielen, ich allerdings halte sie für massgeblich.

1) Ich halte dieses Forum, vermutlich schreiben und online correspondence allgemein nicht für den richtigen Kommunikationskanal in dieser Angelegenheit. Deswegen habe ich auch nur den ersten Teil komplett gelesen. Danach nur noch Stichproben.

2) Ich halte es für falsch Dinge die in der Vergangenheit passiert sind mit heutigen Masstäben zu messen. Zu einer anderen Zeit galten andere gesellschaftliche Massstäbe.
Wenn obige Erlebnisse nicht schon in der Vergangenheit inakzeptabel für Dich waren, dann besteht jetzt kein Grund nachträglich noch mal oder radikaler zu leiden.

3) Was Du beschreibst hat eine absolute und eine relative Komponente. Absolut gesehen stimme ich Dir -soweit ich gelesen habe- voll umfänglich zu. Wir sollten uns solche Dinge bewusst machen und nach besserem streben
Wir können aber nicht den relativen Kontext vernachlässigen. Damit meine ich, wie sieht es denn woanders auf der Welt aus.

Amerika? Leb mal da, Du wirst Dich wundern wie rassistisch die Menschen dort sind.
China? Well, vielleicht wirst Du dort nicht so leicht als "fremd" identifiziert.
Ich als Deutscher, der seit vielen Jahren in China lebt, darf Dir versichern dass die hiesige Bevölkerung um ein vielfaches rassistischer ist.

In summary
Der aktuellen Diskriminerung, die Du erfahren hast, sollte angemessen entgegen getreten werden. Ich hoffe, das führt dann auch zu einem besseren Erleben bei Dir.
 
 
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diskri... (Gast)
05-mär-15
hey,

erstmal wow, dass muss wohl der längste Beitrag sein, der jemals auf Shanghai.com verfasst wurde...

aber wenn es dir ein Trost ist: deine Überschrift ist nicht ganz korrekt- das was du beschreibst müssen nicht nur Chinesen in Dtl widerfahren, das erfahren alle asiaten in deutschland. Und auch schwarze/türken/araber haben es nicht leichter. also deine Erfahrungen darauf zu beschränken, dass du chinese bist halte ich nicht für korrekt.

aber ich stimme dir im groben zu, in deutschen köpfen ist noch viel rassismus vorhanden- das wird keiner offiziell zugeben ist aber so.

die frage ist halt, wie man damit umgeht. ich selbst komme aus einer Grosstadt und kann mir vorstellen dass es dort leichter ist als wenn ich aus einem 20.000 Einwohner Ort kommen würde. Dennoch muss man halt Paroli bieten können, wann immer man mit Vorurteilen konfrontiert wird. Einen coolen Spruch auf irgendwelche "ching chang chong Attacken" zu bringen - macht dein Gegenüber schnell mundtot. Leider scheinst du das aber nie gemacht zu haben, sondern hast all die jahre alles in dich hineingefressen.

mach dir bewusst: alles ausländern (bzw Menschen mit Migrationshintergrund) ergeht es wie dir in deutschland! Nicht nur den Chinesen.

aber das ist halt das Problem mit den Chinesen, ihr habt Schwierigkeiten Zusammenhänge zu erkennen und bezieht vieles direkt auf euch.
Und die Tatsache, dass viele Chinesen sehr konfliktscheu sind und Kritik/Streit nicht offen austragen, bietet gerade in Ländern wie Deutschland viel Angriffsfläche. In Dtl gibt es viele Mitläufer, die freuen sich wenn alle auf den Ausländer rumhacken - denn das lenkt von ihnen selbst ab.

und nochwas, schon im zweiten satz schreibst du dass du in dtl geboren und deine familie gut integriert ist. Das Wort "integrieren" ist in deinem Fall mE schon der falsche Ansatz. Leute wie du (und auch ich) wir müssen uns nicht integrieren! wir gehören bereits dazu. der "deutsch deutsche" sollte das erst einmal in seinen Kopf bekommen, tut er aber nicht (anders als in den USA). Mach dir bewusst, dass du Teil von Deutschland bist und trete entsprechend auf. Diskriminierung am Arbeitsplatz sollte dokumentiert werden und wenn Vorgesetzte nicht reagieren, dann geht man zu einem Arbeitsgericht. Allerdings bezweifle ich, dass der Begriff "Bombay Express" da als Grundlage ausreicht, da muss schon mehr kommen. Frag dochmal deine deutschen Kollegen, was deren Grosseltern so im 2 Weltkrieg gemacht haben und was sie daraus gelernt haben- frag sie, ob es wirklich angemessen ist, dass gerade solche Leute rassiischtische Äusserungen machen... die werden dich anschauen und das nächste mal überlegen was sie in deiner gegenwart von sich geben.

wenn dich einer Schliitzauge nennt, nenne ihr kartoffel. Macht einer eine Grimasse und zieht seine Augen zusammen- zeige ihm einen hitlerbart oder der Gruss... fragt einer nach deiner Penisgrösse sag ihm: "für deine Mutter/Freundin" wird er schon noch reichen...
 
 
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staffed (Gast)
05-mär-15
1. Diskriminierung jeglicher Art geht immer von "schwachen" Menschen aus. Ausnahme Punkt 2.

2. Diskriminierung erfolgt teils aus naiver Unwissenheit/Neugier - oft in laendlichen Gebieten der Welt mit geringem Bildungsstand, von Kindern oder geistig behinderten Menschen

3. Durch Diskriminierung hat der Sender kurzfristig einen "Wettbewerbsvorteil" in der Gruppe. Offensichtliche Unterschiede zum Durchschnitt, werden zum Nachteil der anderen Person ausgespielt. Dies koennen Hautfarbe, eine krumme Nase, ein dicker Bauch, Lispeln etc. sein.

Und wir landen wieder bei Punkt 1. Der Sender lenkt von seiner Schwaeche ab und versucht seine gesellschaftliche Position zu erhoehen.

Fazit: Nur Loser diskriminieren. Wer diskriminiert wird, stellt sich das Gegenueber als mickriges Haeufchen Mensch vor und reagiert mit Charakterstaerke. Oder legt den Finger in die offene Wunde des Anderen (siehe diskri...)
 
 
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bonusmaximus
06-mär-15
Hallo,

die Dinge , die Du erlebt hast, tun mir leid .

Mobbing und Ausgrenzung ist in Deutschland auf jeden Fall ein Thema, zu beobachten an deutschen Schulen und am Arbeitsplatz. Du hälst das für Rassendiskriminierung, ich behaupte dagegen, das Problem ist wesentlich umfangreicher. Opfer werden kann potentiell jeder der anders ist : jemand der nicht dem Schönheitsideal entspricht, der stottert, der schwul ist, der Ausländer ist, und so weiter und so fort ...

Voraussetzung dafür ist jedoch, daß man sich nicht wehrt.

Das von Dir Erlebte im Hause Bosch kann ich teilweise bestätigen : es gibt teilweise Vorbehalte was Zusammenarbeit mit anderen Kulturen angeht, es gibt eine chronische Unlust sich mit anderen Kulturen zu beschäftigen. Rassistisch ist das jedoch nicht zwingend ... viele Kollegen sind gestresst und unter Termindruck und haben daher keinen Nerv auf zusätzliche Belastungen in Form von Sprachbarrieren oder kulturellen Missverständnissen. Darüberhinaus bietet Bosch ja auch etliche Anlaufstellen bei Problemen am Arbeitsplatz, wie zB Betriebrat ( da sollte es auch einen Ausländerbeauftragten geben ) , Sozialstation .... hast Du denn da mal Deine Probleme angesprochen oder nur mit dem Vorgesetzten geredet ?
 
 
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laowai der zweite (Gast)
06-mär-15
das geht nicht nur dir so - ich bin mit einer Chinesin hier in D verheiratet und erlebe das auch oft. Oder unser Kind in der Schule. ( Schlitzaugen machen, Ching-chang-chung, gabs gestern wieder Hund zu essen,drei Chinesen auf dem Kontrabass u.s.w. Wenn Sie zu DM geht, zB. Milchpulver kaufen oder andere Artikel kommt sofort die Filialleitung zur Kasse um zu schauen was sie kauft. Letztes mal rief die Kassiererin nach der Chefin weil meine Frau 10 Tuben Handcreme kaufen wollte. Mach das mal bei einem Deutschen.Wir riefen sogar schon mal die Polizei ins Geschäft ,weil wir was nicht kaufen durften. Wenns bei meiner Frau auf der Arbeit schlecht läuft , sind immer DIE Chinesen dran schuld. Immer die in China die alles falsch machen,schlecht machen u.s.w. Allerdings wenn meine Frau die Geschäfte mit China nicht machen würde, wäre der ganze Laden schon pleite. ( wird fast alles in China produziert und als Made in Germany verkauft ) .
Der einzige Ort wo Sie gut behandelt wird ist , wenn sie zu Prada oder zu anderen hochpreisigen Geschäften geht. Dann heisst es gleich da kommt wieder so ne reiche Chinesin .
 
 
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Wurstkind (Gast)
06-mär-15
Das macht mich erstmal sprachlos, hätte ich so nicht erwartet. Aber, ich kann mich meinen Vorposten nur anschließen: He, diejenigen, die diskriminieren, sind Looser. Die können dich mal. Bin als Teenie am Gymnasium massiv diskriminiert worden, heute sagt man wohl mobbing. Mein Eltern hatten eine Metzgerei, da war ich für die Anwalts- und Arztsöhnchen wohl nicht gut genug. Die haben mich ganz schön geärgert mit Schlachters Würstchen usw. Abitur hab ich trotzdem gemacht.
Diese Söhnchen sitzen heute immer noch in der norddeutschen Kleinstadt, in der sie geboren sind, einige haben überaus langweilige Sparkassen-Schalter Jobs vorzuweisen, wenn überhaupt, und fahren im Sommerurlaub nach Dänemark. Und ich: Habe was erlebt, erst in USA, jetzt in Shanghai, spannenden Job, schönes Gehalt, da können die nicht dran kratzen. Fazit: Ätsch, wer zuletzt lacht, lacht am besten.
 
 
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bonusmaximus
06-mär-15
Mobbing an der Schule habe ich selbst auch erfahren. Grund war, daß ich unglaublich wenig Unterstützung aus meinem Elternhaus hatte, infolgedessen kein ausgeprägtes Selbstbewusstsein hatte und somit ein leichtes Opfer war.

Siehst Du tschino, es kann uns alle erwischen. Das Entscheidende ist, das negativ erlebte zu verarbeiten und sogar zu seinen eigenen Vorteil zu nutzen. Solche Vorteile sind zB : Sensibilität dem Thema gegenüber, gelernt haben sich zu wehren,.... . Du scheinst sehr offen mit dem Thema umzugehen... Vielleicht wârst du ohne die schlimmen Erfahrungen gar nicht so offen ?

Think positive, wir alle haben unser Päckchen zu tragen. Und die Tatsache, daß wir im internationalen Bereich arbeiten und ein interessantes Leben haben, sollte Beweis sein, daß uns dies mehr als gut gelingt;-)
 
 
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Riniel W. (Gast)
06-mär-15
du bist in Deutschland geboren! du lebst seit 36 Jahre in Deutschland ! du hast erst an der Uni chinesisch gelernt ! zuallerst bist du Deutscher !
Punkt
mit oder ohne Migrationshintergrund (was für ein schlechtes Wort) es zählt nur das was du fühlst.

Du würdest auch diskrimiert werden, wenn du Schwabe in Berlin bist. Bayer in Hamburg. Ossi im Westen, Wessi im Osten, Groß-Aspacher in Klein-Aspach. Es sind nur andere Formen, schwächer, nicht so verletzende Formen.

Aber ja: dein Konzern gibt sich Weltoffen, modern, fortschrittlich. Ist er auch, nur umgesetzt wird es noch nicht - von den Menschen.

Bonusmaximus hat einen wichtigen Ratschlag: was machst du daraus?!

viel Erfolg.

PS: kann es auch möglich sein, das du in China diskrimiert werden würdest?
ich kenne einige Amerikaner (mit Vor-Vor-Vor-Vorfahren aus Asien) die hier auch nicht ganz klar kommen.
 
 
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Zhubajie
07-mär-15
@ Tschino

Im diskrimieren von anderen Kulturen und Hautfarben, sind wir Germanen Weltmeister, traurig aber war. Als Vorbild nehmen koennte man sich die Eidgenossen / Schweizer die sind teilweise wirklich Auslaenderfreundlich und gegen Auslaender offen und zuvorkommend. Den Ganzen Leidensweg den Du durchmachen musstest wuerde ich meinen Kindern nicht wuenschen. Hierzu moechte ich auch sagen das er die Chinesen besser machen als wir Germanen, Diskrimierung an Auslaender ist hier praktisch nicht Vorhanden.


LG aus Shanghai


Zhubajie
 
 
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Wurstkind (Gast)
07-mär-15
Zhubajie, träum weiter deinen heile Welt Traum, ganz so ist es ja nun doch nicht. Diskriminierung ist leider ein menschliches Problem, dass es nicht nur in Deutschland sondern überall gibt. Gerade die Schweizer haben sich in den letzten Jahren durch starke Fremdenfeindlichkeit ausgezeichnet bis hin zum Volksentscheid, die Amerikaner haben ihre Probleme mit dem schwarzen Teil der Bevölkerung, die Franzosen z.Z. ganz massiv mit den Juden, und die Chinesen waren in den letzten Jahren gar nicht gut auf die Japaner zu sprechen. Da hat es allerlei Vorfälle gegeben.
Damit will ich natürlich nicht die vergangenen deutschen Untaten beschönigen oder relativieren. Da hast du mit dem Weltmeisterposten schon recht.
 
 
aw: Diskriminierung von Chinesen in Dt. Teil 1   guter beitrag schlechter beitrag
Zhubajie
07-mär-15
@ Wurstkind

Man muss schon die Vergangenheit kennen wieso die Chinesen gegenueber den Japanern radikaler eingestellt sind! Die Schandtaten die die Japaner den Chinesen angetan haben uebersteigen die Adjektive wie pervers und grauenhaft! Die Nazis sind dagegen Sonntagskinder.

Die Japaner besuchen ja jedes Jahr noch offizielle die Graeber der japanischen Kriegsverbrecher. Das waere etwa das gleiche wenn die Tante Merkel zum Grab Hitlers pilgert.

Allgemein die Weisserase hat zum Vergleich zu der Gelben Rasse wesentlich mehr Schandtaten auf dem Kerbholz.

Beispiel:

Ausrotung der Urbevoelkerung von Kanada, USA, und Mittelamerika etc.
Ausrotung Urbevoelkerung von Australien
Diskrimenierung Chinesen in den USA
Der weisse K.K. Clan in den USA
Sklavenhandel Afrika Amerika
Common Wealth
Die Besetzung China's von den 8 Maechten (auch die Germanen war mit von der Partie), Opiumkrieg
etc.
 
 
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helfer
08-mär-15
" Hierzu moechte ich auch sagen das er die Chinesen besser machen als wir Germanen, Diskrimierung an Auslaender ist hier praktisch nicht Vorhanden. "

Die heile Welt herrscht in China auch nicht.... Chinesen diskriminieren auch Japaner, Schwarze und Inder.

Innerhalb von China gibt es auch Diskriminierung, die Han Chinesen gegen Xinjiang....
 
 
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MichaelInChina
08-mär-15
"Hierzu moechte ich auch sagen das er die Chinesen besser machen als wir Germanen, Diskrimierung an Auslaender ist hier praktisch nicht Vorhanden."

Ich lach mich schlapp. Man muss schon sehr naiv sein, um das zu glauben und ich denke nicht nur an Japaner, Schwarze oder Inder.
 
 
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