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aw: Die Geisha - Gestoppt   guter beitrag schlechter beitrag
Saiber
16-feb-06
"und da erwarte ich dann in der tat etwas anderes als zensur oder verbot"

Man muss aber in diesem Fall leider unterscheiden, weil es nicht gerade eine Zensur oder ein Verbot im "eigentlichen" Sinne war (vielleicht unterscheide ich wieder mal zu spitzfindisch).
Man hat einfach die Erlaubnis fuer die Ausstrahlung zurueckgezogen nachdem man sie schon vor mehr als einen halben Jahr eigentlich genehmigte. Also war und ist der Film nicht verboten gewesen (er wurde ja genehmigt), sondern man hat sich es anders ueberlegt, nachdem man vom Aufschrei erfahren hatte (angefangen erst mal in den anderen Laendern, wo Chinesen lebten, und dann so richtig in China selbst in Internetforen - Bigbrother was watsching the Internet- etc.).
Selbst die Synchronisierungsarbeit (Chinesisch) wurde in Shanghai gemacht und war zur Haelfte fertig als man dies einstellte.

Weil es so unverstaendlich ist fuer Aussenstehende versuche ich mal zu erklaeren warum man sich so empoert, wobei ich betonen muss, dass dies nicht wirklich meine eigene Meinung widerspiegelt (um wieder einigen zuvorzukommen :)).

Man dreht einen Film "Memoirs of a Geisha", nimmt stattdessen Chinesinnen anstatt Japanerinnen fuer die Besetzung, aus diversen Gruenden.

"Der Chinese" denkt sich:
"Geishas??? sind das nicht die traditionellen japanischen "Huren"? (ja, Unwissenheit spielt auch eine Rolle, obwohl auch nicht ganz abwegig). "Und ausgerechnet dafuer besetzt man Chinesinnen fuer?", "Chinesinnen eignen sich wohl bestens fuer japanische Gespiellinnen", "War in der Vergangenheit so und heute denkt "man" es ist immer noch so". (zur Erinnerung: japanische Besetzung, Nanjing und zuletzt Hotel in Guangdong).

"Der Japaner" denkt sich:
"Geishas?, das sind unsere traditionellen, hochangesehenen und ehrwuerdigen Unterhaltungsdamen. Dafuer setzt man Chinesinnen ein???, gibt es in unserem Land keine japanischen Schauspielerinnen fuer? (laut Aussagen).
......
 
 
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Saiber
16-feb-06
es geht also in der Empoerung nicht unbedingt um die Geschichte des Films selbst sondern um das Drumherum. Chinesisch-Japanische Spannungen, wobei man auch sagen muss, dass auch in der japanischen Gesellschaft (es gibt genuegend Nationalisten in Japan) Chinesen nicht gerade hochangesehen werden (deshalb). Das ist auch Fakt.

Der Westler sieht das ganz pragmatisch und denkt, "das gleich ob Japanerinnen oder Chinesinnen (oder vielleicht auch Vietnamesinnen - gibt auch eine beruehmte amerik. Schauspiellerin). Die sehen alle vom Aussehen gleich aus und ausserdem spielen die Chinesinnen doch eh Japanerinnen.

Nun, ich stimme da zu (ganz objektiv).
Chinesinnen, spielen in dem Film Japanerinnen und deshalb kann man nicht unbedingt davon ausgehen, dass "die Ehre der Chinesinnen" darunter leidet, weil es Schauspielerinnen sind. Es gibt noch andere viele fordernde Rollen denn als Schauspieler kann man nicht immer den "Helden", "die Prinzessin", "Der/Die Gute" etc. spielen.
Aber die Filmemacher haben leider nicht beachtet, dass man in Asien, in diesem Fall nicht dieser Meinung ist. Das war ungluecklich und besonder in der Hinsicht auf die Historie der beiden Laendern und was vorgefallen ist.
 
 
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Savonarola
16-feb-06
Much adoo about nothing.
Zum Film:
Zunaechst einmal kann dieser dem Buch nicht im Entferntesten das Wasser reichen. Zhang Ziyi, die Hauptdarstellerin, verblasst neben der Schoenheit von Gong Li. Das furchtbare, mit Akzent hingehauchte Englisch in dem Film ist unertraeglich.
Zum Thema:
Das nervt mittlerweile, wirklich.
. In der westlichen Welt spielte schon mal etwa eine deutschsprachige (Oesterreich) Romy Schneider eine franzoesische Prostituierte, keiner hat sich aufgeregt.
Die Einwaende - aus chinesischer Sicht, wie aus japanischer - sind so kleinkariert und voller Falschheit, dass man kotzen moechte.

Savonarola
 
 
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