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aw: Kulturschock   guter beitrag schlechter beitrag
nicht geschockt
03-aug-04
lass mal, passt schon. Du bist bei schwarz/weiss, ich bei den Grautönen.

Aber eine Frage hab ich bei der Gelegenheit:
wenn man heute xinhua online liest (englisch) dann ist da ein Artikel über die Renovierung der öffentlichen WCs in Beijing. Der beginnt mit der neuen "Kulturrevolution". Benutzen die auch das Schriftzeichen, dass für die Kulturrevolution steht oder war das nur der Übersetzer? Ich verstehs nicht wie die diesen Begriff gebrauchen können. Die sind doch sonst nicht für tiefschwarzen Humor bekannt????
 
 
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Albrecht
05-aug-04
In den letzten drei Jahren bin ich jetzt zum fuenften mal in China und hab mich ganz gut an alle Eigenheiten des Landes gewoehnt, was mir aber noch immer nicht runtergeht ist das "ruecksichtslose" verhalten auf den Gehwegen / Fussgaengerzonen. Jeder rennte einen um, weicht nicht aus, steht im Weg bleibt einfach stehen obwohl 10 leute hinter ihm kommen. Ich red mir jedesmal ein, dass die eine "kulturelle eigenheit" ist und ich mich nicht beschweren sollte habe aber dennoch jeden tag das beduerfnis den naechsten kerl der mich umrennen will an den beinen zu packen und mit im die naechste hauswand zu streichen (nein, ich habs noch nicht durchgezogen...). An alles andere hab ich mich aber ganz gut angepasst manche kuriositaeten werden mir in dtl. wahrscheinlich sogar fehlen.
 
 
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rontom
05-aug-04
hi albrecht!

grosszügig, dass du noch keinen an die wand geklatscht hast!

aber im ernst: es ist so, dass die regeln wer wann wie ausweicht in verschiedenen kulturen unterschiedlich sind. da gibts viele faktoren wie geschlecht, körpergröße, körperhaltung, gehgeschwindigkeit, kleidungsstil, die uns sagen, wann wer auszuweichen hat. das macht natürlich kein mensch bewusst, aber es gibt psychologen, die sich die zeit damit vertreiben, solche phänomene zu untersuchen.

und bis du das in china einigemassen raushast, dauert's halt. falls du es überhaupt lernst.

erschwerend kommt natürlich hinzu, dass oft viel mehr menschen auf dichtem raum unterwegs sind, bleibt noch weniger platz um fehler auszugleichen.

also nicht aufregen und lieber mal aufmerksam beobachten.

viele gruesse,

rontom
 
 
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HumphreY
05-aug-04
@von nicht geschockt

Sorry, hab das erst jetzt gelesen. Kannst Du mir den Link zum Xinhua-Artikel nochmal geben? Leider kann ich den Artikel bei Xinhua Online nicht mehr finden.
 
 
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speculatius
05-aug-04
@von nicht geschockt

also die verwendung vom begriff kulturrevolution ist für dich unerträglich, wie stehst du zu den wortwendungen wie 'chinaman' 'neger' etc.?
 
 
aw: Kulturschock   guter beitrag schlechter beitrag
Godfather
06-aug-04
@speculatius
Möchtest du jetzt hier anfangen rumzustänkern oder hast du das nicht verstanden wie "nicht geschockt" das gemeint hat? Er fragt sich lediglich ob das Wort in diesem Kontext richtig übersetzt wurde. Es hat dann wirklich etwas von schwarzem Humor an sich und steht in keinster weise in Relation zu der Diskussion über Wörter wie Neger oder Chinaman.

@Humphrey
Es stimmt zwar, dass viele Deutsche ins Ausland reisen, dabei aber keine Cosmopoliten sind. Gleiches gilt aber für die meisten Reisenden. Versteht mich nicht falsch, ich möchte nicht stänkern, sondern nur ein Beispiel bringen:
Heute habe ich eine Artikel aus der ZEIT Nr. 31 gelesen, wo über 5 Chinesen aus Shanghai berichtet wurden, die eine Woche Urlaub in Deutschland gebucht habe. So weit ist das nichts besonderes, der Urlaub hatte aber als Ziel mit einer E-Klasse endlich mal auf deutschen Autobahnen heizen zu können. Zudem erwähnte der Bericht, dass die jeden Tagen nur chinesisch Essen waren.

Oder nehmen wir die Japaner, die im Rudel einem Fähnchen hinterherrennen, an einem Ort ein paar Minuten verweilen, um ein paar Fotos machen zu können und weiter geht es. Oder Amerikaner die in zwei Wochen ganz Europa abgrasen. Das vermeintlich gute daran ist, dass die keinen verstärkten Prollotourismus mit sich bringen, wie es Deutsche und Engländer so gut schaffen.

Letztendlich kann man im Urlaub auch gar nicht in eine andere Kutlur eintauchen, vielleicht den Zeh in das Tauchbecken der Kulturen stecken, aber nicht drin schwimmen.

Daher ist wohl jedes Volk in der breiten Masse sehr immun auf kultureller Basis. Das ist ja auch nicht das was die Leute im Urlaub wollen. Die möchten sich erholen und Spaß haben. Wenn der Spaß bedeutet nicht nur am Strand rumzuhängen, sondern auch ins Museum zu gehen... gut. Aber vom Museumsbesuch bekommt man keine Kultur mit, zumindest nicht die der Gegenwart.

Ergo: Wir sind alle die gleichen kulturimmunen Idioten. Einige mehr, einige weniger!

Zaijian
God
 
 
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HumphreY
06-aug-04
@Godfather

das mit chinesischen Autobahntouristen hab ich auch schon gehört. Aber ich halte das für den selben Wohlstands-Tourismus, wie er bereits von den Europäer, Amis und Japanern seit jeher gefröhnt werden. Nun sind es reiche Chinesen, die dank der Öffnung nach Westen erste "Früchte" ernten dürfen.

Aber solche Urlaubsreisende meine ich nicht mal. Meine Vergleichsbasis stützt sich eigentlich auf diejenigen, die länger im Ausland verweilen. Sagen wir mindestens 3 Monate bis open end. Leute, die eigentlich genug Zeit in Ausland verbringen, um zwischendurch sowas wie Langeweile zu empfinden. Aber selbst dann greifen die meisten lieber zum nächsten Gin Tonic statt mal'n Geschichtsbuch über das Gastland in die Hand zu nehmen.

Und "normal-verdienende" Chinesen, die ins Ausland reisen (meist um dort zu studieren), können sich so ein Luxus wie Kulturimmunität gar nicht leisten. Ansonsten werden sie ganz schnell ausselektiert (das heisst dann ab nach Hause). Sie halten zwar zusammen und bilden Gemeinschaften, aber sie passen sich auch der Lebensweise im Gastland an. Vielleicht weil sie lernwilliger sind und nicht gleich mit der Überzeugung auftreten, dass ihre eigene das Maß aller Dinge ist.

Aber stell Dir mal vor, irgendwann werden Chinesische Praktikanten geben, die für 3 Monate nach München oder Berlin kommen, um bei einer Chinesischen Firma in Deutschland ein Praktikum zu machen. Die werden den ganzen Tag über die deutschen Sitten meckern und alles scheisse finden, nur in chinesischen Discos und Bars (ja müssen auch erstmal geben hier) rumhängen und mit deutschen Mädchen rummachen. Und dann irgendwann für nimmerwiedersehen abreisen, ohne auch nur irgendwas von Deutschland als Kulturnation mitgenommen zu haben, ausser vielleicht "Danke" und "Tschüss".

Nicht gerade sehr verlockend oder? Zum Glück ist es (noch) nicht so
 
 
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Godfather
06-aug-04
Moin Humphrey,

das mit den Autobahntouristen war auch nur ein Beispiel dafür, dass es überall Leute gibt, die irgendwo hinreisen um vieles zu machen, aber sich nicht mit der Kultur auseinanderzusetzen. Ist ja auch nicht verwerflich. Das ist zu anstregend für einen Urlaub und die Zeit reicht nicht. Wenn das Beispiel von Afrikanern oder Eskimos gewesen wäre, dann hätte ich das wohl auch genannt.

Es ist in der Tat was anderes, wenn solche Leute mehrere Monate im Ausland sind. Dabei handelt es sich ja dann aber auch in den meisten Fällen um Rentner, die nun ihren Lebensabend am Strand und in der Sonner verbringen wollen.

Irgendwie stellt sich die Frage, wie weit der realistische Anspruch gehen soll. Das was man sich so schön vorstellt, von wegen komplette Integration finde ich, nach gut 10 Monaten China ziemlicher Käse. Ich bedauere es sehr, dass ich die Sprache immer noch nicht vernünftig kann und hoffe, dass sich das irgendwann bessern wird. Aber mit Außnahme der sprachlichen Integration und gewissem Interesse an dem Gastland ist es oftmals auch schon vorbei.

Das wichtigste bei einem langfristigen Aufenthalt ist wohl am ehesten sich so zu integrieren, dass man nicht permanent negativ auffällt.
Wenn ich mich an Diskussionen in Deutschland zurückerinnere, wo manche schon fast eine komplette Germanisierung von Ausländern gefordert haben, kann ich mittlerweile nur den Kopf schütteln. Ich bin erst 26 und weiß jetzt schon, dass ich mich hier allenfalls durch den Alltag verändere, mich aber nicht in die chinesische Alltagskultur stürzen werde. Damit meine ich also "wie der Chinese an und für sich" sich gibt. Ich werde wohl allenfalls es irgendwann tollerieren können, wenn die Leute durchs Büro laufen und dabei lautstark irgendwelche Verdauungsgase aus dem Mund loswerden oder so ihre Suppe schlürfen, ect pp. Die Liste läßt sich ja für jede neue Kultur unendlich fortführen.
 
 
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Godfather
06-aug-04
Mittlerweile habe ich mehr Verständnis für gewisses Rudelverhalten von ausländischen Gruppen, wo auch immer sie sind. Ich habe vor einiger Zeit einen Artikel, ich meine bei Spiegel Online, gelesen, der besagte, dass sich unterschiedliche Kulturen zum Selbstschutz entwickelt haben. Stämme haben diverse Rieten, damit die nicht so einfach "infiltriert" werden können und sich klar abzeichnet wer dazu gehört und wer nicht. Das ganze, und damit einhergehend auch die weit verbreitete Unfähigkeit wirklich offen für fremde Kulturen zu sein, ist wohl ein natürlicher Vorgang, der mittlerweile in den "Genen" steckt, zumindest aber Teil einer jeden eigenen Kultur ist. Abgrenzung nach Außen bedeutet auch Selbstidentifikation nach Innen und in einem fremden Land, wo einem vieles fremd ist und man sich schnell verloren und haltlos fühlen kann, bietet das oft beobachtete Rudelverhalten inneren Halt uns Schutz.

Daraus ergebend kann eine vielleicht etwas provokante These abgeleitet werden: Kulturelle Offenheit und Interesse sind intellektuelle Ideale die weder die Natur des Menschen noch seine Eigenheiten berüchsichtigen.

Glücklicherweise gibt es aber immer wieder Ausnahmen auf allen Seiten, die über die Grenzen hinausgehen und interessante Verbindungen ermöglichen.

Ich stelle mir gerade das Bild vor, dass viele chinesische Praktikanten Deutschland unsicher machen. Mal ganz abgesehen davon, dass die vorhandene Infrastruktur auch für chinesische Partylöwen reichen sollte, weiß ich echt nicht was die sonst machen sollten. Sich etwa abends zum Skatspielen einfinden, Kegeln gehen oder was auch sonst immer typisch Deutsch ist? Mögen die doch machen was sie wollen, sofern es im gesellschaftlich akzeptieren Rahmen ist. Wobei wir dann bei der Frage ankommen, was ist hier in China gesellschaftlich nicht daran akzeptiert, dass die Praktikanten sich im Rudel auf die Bars hier stürzen? Neben Sport, der Arbeit und DVDs gucken gibt es ja sonst nicht so viel, was man hier machen könnte.
 
 
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Kerstin Kaehler
06-aug-04
@God: ...und selbst nach sechseinhalb Jahren in China bin ich weit davon entfernt 'komplett integriert' zu sein; dafuer muesste ich ja alles aktiv 'verlernen' (wollen), was mich die ersten zwei Jahrzehnte meines Lebens gepraegt hat und ich glaube nicht, dass das geht. Selbst bei Leuten wie mir, die China als Wahlheimat bezeichnen und sich hier wohlfuehlen, nicht. Aber: keine Sorge, die Sprache, die verbessert sich schon mit der Zeit, nur Mut! :)

@Expat: Den Kulturschock hat sicherlich jeder, der herkommt - in unterschiedlich starken Auspraegungen. Man mag es erst gar nicht zugeben, dass man ihn hat - klingt so ungebildet und kleinlich und irgendwie nicht weltoffen und so will man (zumindest ich) ja nun gar nicht sein. Aber es hilft, m.E. sich bewusst zu machen, dass es normal ist, wenn einen zwischendurch jede Kleinigkeit aufregt - wenn ich merkte, dass ich einfach einen 'mein-Kulturschock-ist-noch-nicht-vorbei' Tag hatte, habe ich - je nachdem wieviel Zeit ich hatte - entweder in einem ruhigen Eckchen tief durchgeatmet und bis zehn gezaehlt oder einen Tag zuhause, nach dem Motto 'Bleib draussen, Welt' eingelegt. Und mir aufgezaehlt, was mich an China alles freut, und was ich evtl. in Deutschland nicht haette.

Gruss,
Kerstin
 
 
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Godfather
06-aug-04
Sogar ich kann verstehen, dass chinesische Kartenspiele oder das hier so beliebt Karaoke keine wirklich attraktive Alternative zum allgemeinen Wochenende darstellt.

Damit will ich aber nicht beschönigen, dass so manche Zeitgenosse hier wirklich isoliert von dem chinesischen Alltag lebt. Das ist aber letztendlich sein Verschulden und sein Pech, dass er so wenig aus der Möglichkeit hier macht.

Das mindeste was man von Leuten die hier arbeiten oder Praktikum machen verlangen kann, sind grundlegendes Wissen über China, welches man sich ja problemlos anlesen kann. Was sich darüber hinaus ergibt ist oftmals abhängig vom Umfeld in dem man sich bewegt.

Daher ist es wirklich nicht schön, wenn man nur xiexie und zaijian sagen kann, aber oftmals kann man hier nicht mehr machen. Als Expat scheinen die meisten sehr viel um die Ohren zu haben und haben da kaum Zeit noch die Sprache zu lernen (Abgesehen davon, dass man schon einen guten Wortschatz haben muss, um allein durch den Alltag lernen zu können) und bei Praktikanten ist es ja eh klar, dass man innerhalb von ein paar Wochen nicht eine neue Sprache lernen kann.

Gut, du kannst sagen, dass du ja auch Deutsch kannst und das ja sehr gut. Ich kenne deinen Hintergrund nicht, daher kann ich nichts zu dir sagen. Allgemein glaube ich aber, dass es einem Ausländer hier in Shanghai sehr einfach gemacht wird. Das nötigste kann man ja auf English abklären( und das ist ja schon für viele nicht die Muttersprache hier). Zudem kommt noch, dass für manche China nicht als die große Chance angesehen wird ein besseres Leben zu führen, sondern als erweiterter Arbeitsplatz.

Ist also das Verhalten von Ausländern auf der ganzen Welt falsch oder doch nur Ausdruck der Menschlichkeit bzw. seiner Schwäche?

Letztendlich bleiben dann ja doch solche Hoffnungsschimmer - ich glaube kaum, dass ich das schreibe - wie Xiaojo, der hier, wenn auch manchmal großkotzig ;-)), wirkliches Interesse zeigt.
 
 
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Godfather
06-aug-04
Vergleichst du chinesische Studenten mit ausländischen Praktikanten hier in Shanghai, dann ist das ein vergleich zwischen Äpfel und Birnen. Die paar deutschen Studenten die ich hier kennengelernt habe, hatten alle chinesische Freunde und lernten auch die Sprache. Also es gibt schon eine Gruppe, die die deutschen kolonialpraktikantischen Stammtischbrüder wieder etwas wett macht.

Über das Thema kann man sicherlich tagelang philosophieren und nie wird man zu einem wirklichen Schluß kommen, weil so viele Aspekte reinspielen. Daher bleibt lediglich der Appell, dass man nicht blind hier von Bar zur Bar rennt, sondern die Augen und das Interesse, an dem was man hier oder wo auch immer sehen kann, offen hält.

Zaijian
God
 
 
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HumphreY
06-aug-04
Morgen auch Godfather!

Ich muss gerade dringend weg. Aber ich werde mich sichr die Zeit nehmen, zu Deiner Ausführung Stellung zu beziehen!

Also aufgeschoben, aber nicht abgeschoben (*G*)
 
 
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speculatius
06-aug-04
'Möchtest du jetzt hier anfangen rumzustänkern oder hast du das nicht verstanden wie "nicht geschockt" das gemeint hat? Er fragt sich lediglich ob das Wort in diesem Kontext richtig übersetzt wurde. Es hat dann wirklich etwas von schwarzem Humor an sich und steht in keinster weise in Relation zu der Diskussion über Wörter wie Neger oder Chinaman.'

wieder so einer der die realität nicht erkennen kann oder will...
 
 
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Godfather
06-aug-04
@Humphrey
Ich freu mich schon drauf.

@ speculatius,
dann klär mich mal etwas mehr auf, scheinbar verstehe ich nicht was du meinst.

Zaijian
God
 
 
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speculatius
06-aug-04
'dann klär mich mal etwas mehr auf, scheinbar verstehe ich nicht was du meinst.'

dann bitte denk mal darüber nach:
- was hat mehr bezug zu dem kontext? kulturrevolution? habe in diesem forum noch nie glorifizierung der kulturrevolution gelesen, du? 'neger/chinaman'? es gibt anscheinend leute hier, die unbedingt solche beschimpfungen gebrauchen möchten.
 
 
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xiaojo
06-aug-04
@Godfather "Grosskotzig..." Weisst du, du hast recht und mache ich das absichtlich, es provoziert Leute Antworten zu geben oder wenigstens zu posten. Seit ich einen Gang hoeher schaltete gabs ploetzlich wieder einen Zuwachs an Postings... Mir war einfach langweilig.

Wie war das noch mit dem Bier? Wenn du nach Suzhou kommst. Schreib mir fruehzeitig xiaojo@gmx.de

"Interesse.." naja..., eigentlich bin ich einfach nur in eine Chinesin verknallt. ;-) da hat man kaum ne Alternative als sich so gut wie moeglich mit der anderen bzw. neuen Situation zu arrangieren.
 
 
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Godfather
06-aug-04
@Speculatius
Mir ist schon klar, was mit Kulturrevolution gemeint ist und auch was diese Anspielung im Kontext mit dem Toilettenartikel bedeutet. Doch ist dies von einer chinesischen Zeitung erst in die Welt gerufen worden.

Das ist der Grund weshalb ich nicht verstehe warum du da was sagst. Und ich muss jetzt ganz ehrlich zugeben, dass ich noch nicht mal sicher bin, was du genau meinst.

Ist im generellen der Umgang mit dem Wort Kulturrevolution, so wie er in dem Artikel war genauso leichtfertig und schlimm wie Neger oder Chinaman und du möchtest das nicht verharmlost sehen. Oder willst du damit zum Ausdruck bringen, dass Chinaman und Neger im Vergleich dazu nur halb so schlimm sind?

zaijian
God
 
 
aw: Kulturschock   guter beitrag schlechter beitrag
speculatius
06-aug-04
'Ist im generellen der Umgang mit dem Wort Kulturrevolution, so wie er in dem Artikel war genauso leichtfertig und schlimm wie Neger oder Chinaman und du möchtest das nicht verharmlost sehen. Oder willst du damit zum Ausdruck bringen, dass Chinaman und Neger im Vergleich dazu nur halb so schlimm sind?'

warum soll das wort kulturrevolution schlimmer sein als neger/chinaman? ist das zynisch gemeint?
 
 
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Godfather
06-aug-04
Warum es schlimmer sein soll? Weiß ich nicht! Im Gegenteil, das Wort beschreibt lediglich einen Teil der chinesischen Geschichte. Wenn jemand aber Neger oder Chinaman genannt wird, dann kann er das aus dem historischen Kontext als Beleidigung und rassistisch empfinden.

Zaijian
God
 
 
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