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aw: china ceo deutsche firma   guter beitrag schlechter beitrag
laolaowai
28-sep-06
Ich will nicht verhehlen, dass mich Lektuere die Beitraege hier langsam amuesieren, was nicht heisst, dass ich die Sorgen der Betroffen laecherlich finde. Vielmehr ist es die erkennbare Tendenz, statt Loesungen zu suchen, man sich in immer detaillierteren Beschreibungen der Probleme verliert.

Ein paar einfache Regeln:

zuerst die Freizeit und die Erholung planen, dann die Arbeit

Prioritaeten festlegen

unwichtiges liegen lassen und am Ende des Monats z.B. 1/3 des Stapel der Papers ungesehen in den Papierkorb entsorgen

was weniger als 3 Minuten Aufmerksamkeit beansprucht sofort erledigen

in der Zeit der hoechsten Leistungsfaehigkeit, individuell unterschiedlich, Tuer abschliessen, Telefon abstellen und die dringenden und hohe Aufmerksamkeit fordernden Dinge erledigen;
in dieser Zeit niemals Meetings planen

in der Zeit der verringerten Leistungsfaehigkeit die taeglichen Routinearbeiten erledigen, Meetings

Mitarbeiter, die immer Ueberstunden machen, feuern

mit 80 % erreichtem zufrieden sein

eigenen Zeitplan veroeffentlichen

Abends eine Erfolgsbilanz aufstellen


Die Vorgesetzten und Untergebenen werden sich daran gewoehnen!!! Man muss nur den Mut haben.
 
 
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laolaowai
28-sep-06
@LaBruja

Kriege das Video nicht in brauchbarer Qualitaet auf den PC; die Folien sind nicht zu erkennen und leider zum Verstaendis des ganzen noetig. Ausserdem: 3,4 GB.
 
 
aw: china ceo deutsche firma   guter beitrag schlechter beitrag
LaBruja
28-sep-06
@ laolaowei

ich musse schon ein wenig schmunzeln bei Ihrem Beitrag.
Irgendwie dachte ich mir schon, daß Sie Single sind....

Schade, daß es mit dem Video nicht klappt. Zeitmanagement interessiert mich schon lange und ich persönlich habe meinen eigenen Zeitplan - bin nämlich ziemlich faul und somit recht kreativ...
Aber in meinem Freundeskreis sehe ich immer wieder, daß wichtige Punkte sich in manchen Unternehmen einfach nicht umsetzen lassen, teilweise durch die räumlichen Gegebenheiten (z.B. Großraumbürophilosophie) oder andere Gegebenheiten.
 
 
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YZD
28-sep-06
@ LaBruja @ laolaowai

Ja, ja, so sind sie, die Sinologen. Glücklich und ein wenig chaotisch. Vielleicht gehört das ja zusammen. Mit Sicherheit gehören die Sinologen in die Führungsetagen, denn alle anderen scheinen ja überfordert zu sein. Oder sollte es jenseits der formalen Ausbildung noch andere Kriterien geben? Vielleicht kann man ja die Besetzung von Führungsposition von der Kinderzahl abhängig machen. Wer ein Kind großgezogen hat, darf im Einzelhandel Chef / Chefin sein. Fünf Kinder qualifizieren für ein mittelständisches Unternehmen und wer ein Unternehmen aus dem Dax leiten möchte, muß 10 Kinder vorweisen können. Man stelle sich nun vor, alle BWLer paßten sich diesen neuen Kriterien an, es gäbe morgen kein Rentenproblem mehr. Hätten wir dann wenigstens die richtigen Leute in den richtigen Positionen?
YZD
 
 
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X-Thom
28-sep-06
Hallo Gemeinde,

ich kenne dieses Problem nur zu gut und mir geht es ähnlich.
Zuhause kann ich meine Probleme nur nicht wirklich anbringen, nicht daß ich Angst habe, daß meine Frau denkt, daß ich zu schwach bin, nein, das Problem ist, daß meine Frau nicht wirklich versteht was ich meine.
Sie hat leider nicht wirklich den Draht ins Leben gefunden, sondern ist wohl behütet in einer art abgeschirmten Welt.
Sie hört sich meinen Text auch gerne an, nur helfen kann Sie mir nicht dabei, daß ich meinen Frust von der Seele reden kann. Es muß dann ein Freund, bei einem großen Glas Bier von mir ertragen, der sich im gleichen Umfeld bewegt und auch versteht was ich meine. Es sind bei mir immer wieder die Kleinlichkeiten die das Gefühlsfaß zum Überlaufen bringen.
Das größte Problem ist bei mir, daß die Angestellten über und unter mir immer mit dieser selbstgefälligen, ignorierenden und oft sehr dummen Art das Leben einfach unheimlich schwer machen und darum das Ziel oft nur schwer ereichen lassen.
Man kann oft nur sehr schwierig und nur mit vielen Kompromissen seine Ziele knapp verfehlt erreichen und nicht nach einer Struktur wie
in Deutschland arbeiten. Logische Prozesse funktionieren durch die Individualität des Einzelnen nicht wie in der Westlichen Welt.
Diese oft extrem dumme und unüberlegte Ellenbogentechnik zwischen den Kräften frißt bei mir einfach zu viel Kraft.
Ich habe Weltweit ( USA, Mexico, Spanien, Indien...) schon einige Unternehmen und Abteilungen aufgebaut und bin in diesem Bereich eigentlich sehr routiniert aber was ich in China erlebe, ist echt hart an der Grenze.

Viele Grüße und gute Besserung,
X-Thom
 
 
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Neuling
28-sep-06
Mal ehrlich,

ich bin hier in China kein Sklave meiner Firma. Ich hab Frau und Kinder - und auch ein paar private Interessen.

Wenn das meiner Firma nicht passt sollen sie mich nach Hause schicken
 
 
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JoSy
28-sep-06
Abgesehen von der beruflichen Anspannung der höheren Etagen und den besonders stressigen Umständen, im Ausland zu leben, kommt hier meiner Meinung nach erschwerend die Stadt an sich hinzu, die enorm an den verbleibenden Nerven zerrt.
Meiner Erfahrung nach ermüdet Shanghai weit mehr als irgend eine dt. Stadt durch permanente, nicht abstellbare & nervtötende Geräuschkulisse, extreme Umweltverschmutzung, chaotsiche Menschenmassen, Stau, optische Reizüberflutung, fehlende Regenerationsmöglichkeiten und beruhigendes Grün und - nicht zu vergessen - das enorme und mit der Zeit wachsende Aggressionspotential aller Bewohner, uns eingeschlossen.
Meiner Erfahrung nach wirken kurze Fluchten am weekend Wunder. Raus aus der Stadt, rein in den Zug oder Flieger, um Auge, Ohr und Nase zu regenerieren und die strapazierten Nerven zu beruhigen.

Echte Freunde, die gerade in schweren Zeiten ihre Daseinsberechtigung 'unter Beweis' stellen können, sind natürlich gerade in der Fremde wirklich nötig. Man sollte die heilsame Wirkung der Worte nicht unterschätzen. Ich denke, auch und gerade in der Beziehung ist Kommunikation das A & O.
 
 
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Oetze
28-sep-06
Auch ich fuehle mich so manches mal als Sklave meiner Kunden - nicht meiner Firma. Immer parat sein 24h und 7 Tage in der Woche. Die Kunden wollen halt den Chef sehen. Aber machen wir uns nichts vor: das ist numal so hier, die lokale Konkurrenz machts genauso, die eigenen Mitarbeiter sowieso und wen dies belastet, der ist schlechtt vorbereitet. Allerdings ist dies im allgemeinen "nur" freizeitraubend, was vor allem das Familienleben belastet. Mein Rezept: 1. immer der Situation das Beste abgewinnen und 2. in der verbleibenden Freizeit Abstand gewinnen (wegfahren, wandern, Fahrrad fahren). Ich vielleicht besser dran, weil ich auf dem Lande lebe.
 
 
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LaBruja
28-sep-06
@ YZD
ich muß mich outen, bin kein Sinologe, sitze auch in keiner Führungsetage - bin aber trotzdem chaotisch glücklich... ;-)
Bei Deinem Beitrag vermisse ich die sonst Dir typische Sachlichkeit, denn ich kann nicht nachvollziehen, was die Anzahl der Kinder mit der Position in einem Unternehmen, geschweige denn mit dem Thema zu tun hat....
Vielleicht bin ich ja damit 'überfordert'? ;-) oder ich habe die Ironie einfach nicht gefunden...

@ Neuling
auch das wird sich ändern.... hier entwickelt sich so vieles anders, als man glaubt, planen zu können.

@ JoSy
Hut ab! Treffend, wie immer, beschrieben.
 
 
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lumino_sh
28-sep-06
Meine Frau und ich arbeiten beide in Führungspositionen in deutschen Unternehmen. Meine Frau ist Chinesin und wir dachten bestens auf die Situation hier vorbereitet zu sein. Nun da lagen wir falsch. Zwei Kernpunkte an denen intesiv gearveitet werden muß, um einem möglichen burn out zu entgehen, haben sich schnell heraus gestellt.

1. Die Unkenntnis der Situation in China unserer Kollegen und Vorgesetzten die in den deutschen Muttergesellschaften sitzen. Dies erhöht die Belastung, da viel Zeit in die Aufklärung investiert werden muß. Wobei die Kollegen aus Deutschland nicht selten den Zeitunterschied vergessen.

2. Das streng hierachische Denken unserer chinesischen Kollegen und Mitarbeiter. Es wird nur das bearbeitet, was exakt vorher besprochen wurde, nicht mehr und nicht weniger. Dabei war zu Anfang auch ein ständiges follow up nötig. Kommunikations Probleme (alle spechen mehr oder weniger english), keine Initiative zum lösen von Problemen, etc.....

An Punkt Nummer 1 arbeiten wir noch. ;-)
Bei Punkt Nummer zwei haben wir deutliche Fortschritte erzielt. Intensives coaching und offene Kommunikation sind der Schlüssel. Mittlerweile hat arbeiten unsere chinesischen Kollegen weitgehends selbständig auf einer von Vertrauen geprägten Basis.

Dies ermöglicht uns nun auch unser Familienleben als solches zu gestalten. Wir haben einen Sohn der im Dezember 2 Jahre alt wird und der fordert natürlich auch ungemein. Uns hat natürlich sehr geholfen, dass wir ständig auf gleichem Level intensiv kommunizieren konnten. Außerdem habe ich mir 1 Jahr Auszeit hier in China genommen, um unser tägliches Leben zu organisieren und mich auf die Situation hier einzustellen. Dabei habe ich die Zeit mit meinem Sohn genossen und entsprechend Kraft getankt. Mir ist klar, dass dies selten der Fall sein wird, typisch ist eher der Sprung ins kalte Wasser.
 
 
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lumino_sh
28-sep-06
Bleibt zu sagen, dass ständige Kommunikation mit dem Partner, Freunden, aber auch den Menschen die uns täglich im Arbeitsleben begleiten ein entscheidender Erfolgsfaktor ist, u nicht nur in China ein glückliches Leben zu führen. Letzlich ist Sport in jeder Form ein notwendiger Ausgleich um das Gleichgewicht zu behalten.

In dem Sinne: keep the fire burning
 
 
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YZD
29-sep-06
@ La Bruja
Ich habe tatsächlich Ironie und Sachlichkeit bis zur Unkenntlichkeit vermischt. Als Single kann laolaowai leicht einige Folien und Ideen zum Zeitmanagement zusammenstellen. In (großen) Familien hingegen wird Zeitmanagement täglich erlebt und neu erfunden. Die dabei zu erwerbenden Kompentenzen halte ich auch für das Geschäftsleben für bedeutsam. Wo sonst lernt man beobachten, fragen, streiten, sich arrangieren, wieder beobachten, wieder streiten und sich wieder arrangieren. Wo sonst werden Aufgaben so intensiv verteilt, zugewiesen, abgelehnt und dies manchmal unter großem Druck. Daher habe ich unterstellt, daß derjenige, der dies schon im Familienkreis eingeübt hat auch im Geschäftsleben praktizieren könnte. Aus den obigen Beiträgen entnehme ich zuweilen eine zu gering entwickelte soziale Kompetenz. In einer Stadt wie Shanghai, die Josy so passend und anschaulich beschrieben hat, muß man schon wissen, wie man sich tagtäglich arrangieren möchte und muß auch entschieden haben, wo man nicht mehr mitmacht. In der Fremde ist soziale Kompetenz eine besonders wichtige Tugend. Ich habe nun scherzhaft unterstellt, daß eine große Familie bzw. Kinderzahl eine Entwicklung dieser Tugend eher erlaubt. Es ist nicht zu erwarten, daß dies bei Personalentscheidungen mit berücksichtigt wird.
YZD
 
 
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Alice
29-sep-06
YZD
leider wissen viele Firmen eine durch Kindererziehung erworbene Kompetenz selten zu schaetzen. Durch Kinder lernt essentiell wichtige (soziale) Kompetenzen wie Flexibiltaet, Kompromissbereitschaft, effektive Kommunikation, Planung und Organisation. Leider scheint sich das in vielen Personalabteilungen noch nicht wirklich rumgesprochen zu haben, weil Kinder nachwievor als "Klotz am Bein" gesehen werden, die den Arbeitnehmer schnell in unverrufene Situationen bringen kann, wie zB kurzfristiger Ausfall bei Krankheit, mangelnde Flexibilitaet im Job, Teilzeit-Arbeit etc. Diese Einstellung ist insbesondere in Deutschland zu beobachten. Wenn dann noch Leute wie die gute Eva Herrmann mit ihrer konservativen Einstellung an die Oeffentlichkeit treten koennte man wirklich meinen die Zeit sei irgendwann in den 60ern stehen geblieben.
 
 
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LaBruja
29-sep-06
YZD
danke für die Klarstellung, jetzt verstehe ich Deinen Beitrag besser.
Eine Familie jedoch ist auch deutlich flexibler, kompromissbereiter und verständnisvoller als ein Unternehmen, wo häufig Neid und Frustration regieren. Allerdings ist das familieninterne Zeitmanagement eine Sache, die zu gut 75% von den Frauen geregelt wird. Die Männer sind meist ja berufstätig und kämpfen an anderen Fronten.
Einer Frau sagst Du mit Deinen Vorstellungen nichts Neues, aber es hat sich, wie Alice es auch so anschaulich beschrieben hat, in den Firmen nicht herumgesprochen, bzw. es wird dort bewusst ignoriert.
Soziale Kompetenz ist heute nämlich in Deutschland nicht mehr gewollt, Rücksichtnahme und vorausschauendes Denken erst recht nicht. (ich übertreibe nur ein ganz klein wenig)
Oft habe ich den Eindruck, daß es in (deutschen) Firmen eine Art Volkssport geworden ist, funktionierende Zeitmanagementsysteme der Kollegen, Mitarbeiter und Vorgesetzten bewusst zu sabotieren - aus Karrieregeilheit oder welchen Gründen auch immer. Und das macht natürlich auch hier in China nicht halt. Besonders hier ist jeder sich selbst der Nächste. Da einen Ausgleich, ein Ventil zu finden ist für Menschen mit Familie UND einem weiten Weg zur Arbeit schwer möglich (aber nicht unmöglich!) und individuell verschieden. Denn oft kann sich der Partner zu Hause nicht vorstellen, mit welchen Schwierigkeiten man(n) tagtäglich zu kämpfen hat, und frau reagiert mit Unverständnis ob der 'Bagatellen'.
Hieraus einen gemeinsamen Weg zu finden ist eine neue Herausforderung, die Arbeit an allen Ecken und Enden voraussetzt und nur dann funktionieren kann, wenn alle mitmachen (im Privatleben). Das erfordert alerdings auch ein gewisses Maß an Selbstdisziplin.
JoSy hat auch darüber geschrieben.
 
 
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laolaowai
29-sep-06
Hallo,

erstmal ein Witz:

Treffen sich zwei Sozialarbeiter. A: weisst du wo der Bahnhof ist? B: Nein, aber ich kann damit umgehen. Nach einiger Zeit treffen sie sich wieder. B: Weisst du jetzt, wo der Bahnhof ist. A: Nein, aber ich kann jetzt damit umgehen.

Ich moechte keinen der letzten Beitrage bewerten. Aber das Geheule der Deutschen Frauen ueber ihre Sozialkompetenz und das Ausgrenzen von Singles als kompetente Gespraechspartner ist unertraeglich.

Und ein Missverstaendis von Zeitwirtschaft: Zeitwirtschaft ist Selbstmanagment. Leider wird das von den BWLern nicht gesehen. Tools sind nur Hilfsmittel, aber nicht die Sache selbst; das scheint man aber schwer erkennen zu koennen.

Ueber die aus Erfahrung bekannten Managment Methoden (als Opfer ) kann ich noch nicht einmal muede Laecheln. Jungspunde, keinen A... in der Hose, kein Schmalz im K..., aber ein geschaeftiges Mundwerk, setzen Buchwissen um. Deutschland hat ein Managment/Managerproblem, das die Angestellten ausbaden.

Und im uebrigen gilt ( Kant ); Dem Mangel an Urteilskraft kann man nicht beheben, gewoehnlicherweise nennt man in Dummheit. Die Lektuere von Kant und Habermas ( sehr geschaetzt von der KPCh ) ist empfehlenswert.

Nachdem man geklaert hat, was man und warum tun will, verbleibt die Frage wie. Und dazu finde ich in den letzten Beitraegen keinen Hinweis. Die Auskunft, die weiblichen Faehigkeiten..., gibt keine umsetzbaren Kriterien an die Hand, sondern konstatiert nur eine Faehigekit, die so nicht vermittelt und gelehrt werden kann.

So lebt dann Deutschland zwischen Skylla und Charybdis: auf der einen Seite die mechansichen Konzepte der Wirtschaftler mit fragwuerdigen Zielen und auf der anderen Seite die Gutmenschen mit dem richtigen Ziel, aber keinen lehrbaren Methoden sie zu erreichen. Die Berliner Koalition spielt das perfekt.

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein ( irgendwo in der Bibel soweit meine Antichristkenntnisse reichen) und Geld kann man nicht essen.
 
 
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Alice
29-sep-06
laolaowai.
es geht hier nicht primaer um Rumjammern und so sollte es auch rueberkommen. Aber die Struktur, die sich immer weiter in Deutschland entwickelt finde ich fragwuerdig. Muettern in Frankreich und den nordischen Laendern geht es in Bezug auf Kinderbetreuung wesentlich besser. Aber in Deutschland wird das Geld eben nicht fuer Betreuungsplaetze ausgegeben, sondern fuer ein weiteres Mutter-Jahr zu Hause. Was dazu fuehrt, dass die Frau noch laenger dem Beruf fern bleibt und danach noch schlechtere Moeglichkeiten hat wieder einzusteigen. Ich bezweifle, dass das der richtige Weg ist. Und Frau von der Leyen kann eben fuer die xy-mutter und hausfrau kein adaequates Vorbild sein, auch wenn sie sich selbst gerne so sehen moechte.

Rumjammern bringt nichts, genauso wenig wie so eine Situation ohne Reflektion hinzunehmen. Und
Maenner vertreten prinzipiell zum Thema Kinder einen anderen Standpunkt.
 
 
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laolaowai
29-sep-06
Zitat: Alice

Aber die Struktur, die sich immer weiter in Deutschland entwickelt finde ich fragwuerdig.

Stimmt in fast allen Bereichen! Deshalb bin ich hier!
 
 
aw: china ceo deutsche firma   guter beitrag schlechter beitrag
YZD
29-sep-06
@ laolaowai

Mit zwei Hinweisen hatte ich schon einen möglichen Weg für das "Wie" angedeutet. Beobachten und Fragen. Beides ist Voraussetzung für Orientierung, gerade in einer extremen Fremde wie Shanghai. Wer schon alles weiß, der wird nichts dazulernen. In China kommt hinzu, daß gerade männliche Berater männlichen Ratsuchenden regelmäßig unqualifizierte Ratschläge geben, die im alltäglichen Geschäft schädlich sind. Eine längere Phase der Beobachtung und Reflektion würde die Bildung eines eigenen Urteils auf der Basis eigener Erfahrungen erlauben. exceptio probat regulam. An der Ausnahme die Regel prüfen, so gehen Frauen vor. Trotz der Ausnahme die Regel bestätigen, so gehen Männer vor. Und darum laufen in China so viele vor die Wand bzw. gegen die Mauer. Wer hat also das Sprichwort richtig übersetzt und verstanden? Und jetzt können wir über Yin und Yang in der Unternehmensführung reden. Der Betrag wird dann allerdings kostenpflichtig und geht nur als Abo.
YZD
 
 
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laolaowai
29-sep-06
Noch so ein Beitrag mit viel Luft. Und Leergaenge ueber Yin/Yang brauche ich nicht.
 
 
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LaBruja
29-sep-06
@ laolaowei

es gibt kein Allheilmittel - das ist das ganze Geheimnis, deshalb kann hier niemand das 'Patentrezept' verraten.
Aber primär geht es in den letzten Beiträgen um Kommunikation.
DAZU gehört allerdings zu einem gewissen Teil das von Ihnen verpönte 'Rumjammern'.
Zitat: 'Aber das Geheule der Deutschen Frauen ueber ihre Sozialkompetenz und das Ausgrenzen von Singles als kompetente Gespraechspartner ist unertraeglich.'

Wer hat denn hier geheult? Was ist denn schlecht an Sozialkompetenz?
Und wer hat Singles ausgegrenzt?

Es ging nur darum, aufzuzeigen, daß ein Single einen ganz offensichtlich anderen Blickwinkel hat, gerade WEIL er viele FAktoren eines Lebens mit FAmilie und Kindern nicht kennt.
Wenn Sie sich dadurch persönlich angegriffen fühlen, so tut es mir leid. Nur Ihre etwas heftige Reaktion verstehe ich nicht.
Und da haben wir nämlich schon wieder den Punkt der Kommunikation.
Ein offensichtliches 'Sender-Empfänger-Problem'.

Aber ich verstehe nach wie vor Ihre heftigen Reaktionen nicht, die ich bis jetzt an Beiträgen von Ihnen nicht beobachten konnte.
Was ist los?
 
 
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