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Hepatitis B   guter beitrag schlechter beitrag
Steffi73
07-mär-09
Hallo,
bin gerade etwas aufgewühlt...Ich habe einen Typen kennengelernt, der seit seiner Kindheit an chronischer Hepatitis B leidet. Vor 1,5 Jahren ist die Hepatitis "ausgebrochen" und er besorgt sich die Medikamente in einem Krankenhaus in Shanghai. Angeblich trägt er die Kosten dafür auch noch selbst, da er keine Auslandskrankenversicherung hat. Ich frage mich echt, ob der mich hopps genommen hat, oder ob das sein Ernst ist!? Und gibt es tatsächlich Leute, die mit einer solchen Erkrankung ohne Versicherung, nach China gehen? Wird man nicht sofort ausgewiesen, wenn man Hepatitis hat? Auch seine ganze Lebenseinstellung hat mich total schockiert: Freunde scheint der echt nicht zu haben, aber dafür redet er nur von seiner Arbeit - wenn er "Entspannung" sucht, geht er zum "Friseur" - frage mich, ob das nicht schon kriminell ist!? Hat jemand von euch Erfahrung mit einer solchen Erkrankung? Wie ansteckend ist das für Außenstehende und hat jemand schon mal gehört, dass sich ein Ausländer mit so etwas in China behandeln lässt?
Gruß Steffi
 
 
aw: Hepatitis B   guter beitrag schlechter beitrag
qzy
07-mär-09
Mit diese Krankheit darf man nicht Studieren,und von keine chinesische
Firma eingestellt werden.
 
 
aw: Hepatitis B   guter beitrag schlechter beitrag
fred-der-rollmops (Gast)
07-mär-09
Mit diese Krankheit darf man nicht Studieren,und von keine chinesische
Firma eingestellt werden.

so ein quatsch ! Fakten bitte ! Laut labourlaw ist das kein Grund jemanden nicht einzustellen.
 
 
aw: Hepatitis B   guter beitrag schlechter beitrag
coolman
07-mär-09
@fred-der-rollmops
Fakt ist ja wohl das du dich mit Hepatitis B schwer tust ein 1-Jahres F-Visum zu bekommen wenn die auf einen Gesundheitstest bestehen
 
 
aw: Hepatitis B   guter beitrag schlechter beitrag
qzy
07-mär-09
@fred-der-rollmops
Bitte google" 乙肝 就业?。wenn du chinesich kannst.
 
 
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thevoice
07-mär-09
@Steffi73
Abgesehen davon, dass der Typ der Beschreibung nach zu urteilen nicht nur an Hepatitis leidet: Hepatitis ist in verschiedenen Formen (nicht nur) in China weit verbreitet. Wie ansteckend die Krankheit ist, hängt bei HB vor allem von der Viruskonzentration im Blut ab. Übertragen wird die Krankheit durch Blut und andere Körperflüssigkeiten. Bei hoher Konzentration kann evtl. auch ein Kuss zur Ansteckung reichen, weil die Viren dann auch im Speichel vorkommen. Allerdings kann man sich (und sollte bevor man nach China kommt) zumindest gegen HB impfen lassen. Insgesamt ist das Thema aber zu komplex, um es im Forum ausführlich und "korrekt" abhandeln zu können. (Mal googeln, im Netz findest du reichlich Infos dazu.)

Wollte man alle Chinesen, die an H erkrankt sind ausweisen, würde das für die Gründung eines Kleinstaates reichen...
Ob Ausländer ausgewiesen werden (können), weil bei ihnen HB nachgewiesen (und vor allem auch erfasst) wurde, vermag ich nicht sicher zu sagen - nach meiner Erinnerung bei Hepatitis nicht, bei anderen Krankheiten wie etwa HIV ganz klar Ja .
Bei der Gesundheitsuntersuchung, die du durchlaufen musst, wenn du eine Arbeitserlaubnis haben willst, wird das Blut aber unter anderem auch auf Hepatitis untersucht.
 
 
aw: Hepatitis B   guter beitrag schlechter beitrag
qzy
07-mär-09
@Steffi73
Alle Chinese, die unter Hepatitis B leiden werden nicht ausgewiesen,sonder ganz ungekehrt,die duerfen nicht China verlassen.
 
 
aw: Hepatitis B   guter beitrag schlechter beitrag
fred-der-rollmops (Gast)
07-mär-09
qzy
ich war gedanklich bei einem chinesischen Staatsbuerger und nicht bei einem Auslaender.
Du magst vielleicht recht haben aber ich habe keine Lust das jetzt zu recherchieren. Damit rudere ich zurueck und verbeuge mich.

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monkeyboy (Gast)
07-mär-09
Steffi tut mir schon leid. Da ist sie in China und muss ausgerechnet auf einen Deutschen mit Heb. B treffen. Hoffe sie kommt nicht auf den üblen Gedanken, die Nähe zu Thailand für einen Urlaub zu nutzen :)))

Steffi, warum sprichst Du den Deutschen nicht einfach an. Oder wirst Du dazu nur noch mit Mundschutz bereit sein? Vielleicht ist der Kerl ganz alleine, sehr unglücklich. Statt ihn abzustossen ( irgendwie wirkt dein Eintrag so ) solltest Du soziale Verantwortung übernehmen. Wie die aussehen kann? Schneid ihm vielleicht die Haare damit er nicht mehr zum Friseur muss. Die Ansteckungsgefahr für Dich dürfte gleich 0 sein :)
 
 
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thevoice
07-mär-09
@monkeyboy
Ich will Steffis Bekanntschaft ja nicht vor-verurteilen, aber so wie sich das anhört, lässt der sich beim "Friseur" nicht die Haare schneiden ...
 
 
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SelekTive (Gast)
07-mär-09
"lässt der sich beim "Friseur" nicht die Haare schneiden ..."

Sondern verbreitet dort seinen HB. So ein A....
Ich kenne einen Fall, da hat sich einer mit HB angesteckt und sein Visa wurde nicht verlaengert. Der war wohl zuviel in Bars unterwegs gewesen und hat aus einen falschen Glas getrunken.
Studenten in China werden inoffiziell aus der Uni verwiesen wenn sie Traeger von HB Viren sind. Da kenne ich auch welche und diese werden richtig diskriminiert. Finden auch keine Arbeit, haben es sehr schwer. Jeder hat Angst sich anzustecken und die Traeger von den HB Viren sind eine Ansteckungsgefahr. Speichel reicht da oft voellig aus. Arme Schweine aber was soll man machen?
 
 
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PaulundPaula (Gast)
07-mär-09
Ich weiss nicht, ob man Hepatitis auch quantitativ in den üblichen Eingangstests nachweist? Qualitativ ja, da hatte der Test bei mir angeschlagen, aber nur auf Grund der Impfung, da ja dann Antikörper im Blut nachweisbar sind. Auf die Frage bei dem Ergebnis habe ich dann mit der Impfung geantwortet, hatte aber den Impfpass nicht dabei. Trotzdem wurde bloß genickt. Ich weiss nicht, ob man "echte" Hepatitis auch mit dem Verweis auf eine Impfung wegdiskutieren kann?!?!

Unverantwortliche Leute hat man öfter als man glaubt, auch bzw. gerade im HIV Bereich. Aber wenn man erstmals mit so einer Einstellung konfrontiert wird, ist man schon geschockt, das kann ich gut nachvollziehen.

Dass er nicht krankenversichert ist, kann ich mir gut vorstellen. Eigentlich zwingend logisch. Versicherungen schließen gern das aus, was man tatsächlich hat. Ich habe auch einen Ausschluß bei mir drin.

Zum Thema Ansteckung kann ich nichts sagen, ich habe nur mal was von Hepatitis C gelesen, die ist aber nicht ansteckend (so man nicht literweise Blutsbrüderschaft zelebriert). A und B sind ja üblicherweise durch die Impfung abgedeckt, die man sich als Gesunder vor der Einreise nach China gönnen sollte, daher haben mich die beiden Formen nicht weiter interessiert.
 
 
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monkeyboy (Gast)
07-mär-09
"thevoice" - Du bist ja wirklich ein "Schnellschalter!" :) Manchmal kann Hummor oder Sarkasmus auch um eine Ecke gehen.
 
 
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thevoice
07-mär-09
@monkeyboy
... ja, manchmal stehe ich ein bisschen auf der Leitung ... ist halt immer so eine Sache mit Humor und Sarkasmus wenn man sich nicht sehen kann. Aber jetzt ist es angekommen ;-)
 
 
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FreshTulip (Gast)
07-mär-09
man unterscheidet inzwischen zwischen Hepatitis A B C D (...)
 
 
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petermedia
08-mär-09
Irgend wie ärgert mich dieses Posting von Steffi.
Ich habe da meine Problme mit der Moralvirallast.

Wenn der Typ seit seiner Kindheit infiziert ist kann er wahrscheinlich nichts dafür Sein Virus wurde ja dann wohl am wahrscheinlichsten vertikal übertragen (also von Mutter auf Kind)
Wenn die Infektion bekannt ist wird er auch kaum eine bezahlbare Auslandskrankenversicherung bekommen, womit sich wohl sein versicherungsstatus erkärt.
Wie schon andere in diesem Thread gesagt haben ist Hepa B in China endemisch.
gerade bei hepa A und B und somit auch für die seltene coinfektion der mutierten D variante bestehen ja durch Impfung eigene schutzmöglichkeiten.
Für Ausländer gilt meines Wissens. HIV Totalauschlusskriterium andere Infektionskrankheiten u.a auch Hepa B relative Einschränkung.
Chinesen
Bezüglich Universitäten findet in der tat oft ein Screening vor dem Studium statt und die Universitäten handeln das unterschiedlich.

Am Arbeitsmarkt spielt das weniger eine Rolle, da eher selten getestet wird.
Kranke oder nicht leistungsfähige Mitarbeiter egal warum, werden in China eh auf die Strasse gesetzt.
.
 
 
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PaulundPaula (Gast)
09-mär-09
@petermedia
Ich denke, Steffi war nicht schockiert, wie der Typ das bekommt hat, sondern dass er es froehlich weiterzuverteilen scheint bzw. sich sogar noch damit bruestet.
 
 
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XETRA_Pilot (Gast)
09-mär-09
@PaulundPaula & Steffi73
Mann -> Frau - Übersetzung:
Wenn einer eine Krankheit hat und das Thema darauf zum x-ten mal zu sprechen kommt, ist er sicher schon oft genug als Loser abgestempelt worden. Also prahlt er eben noch ein wenig damit rum. Ein Arschloch zu sein, ist immer noch besser als ein Loser.
Ob er sich tatsächlich so verhält, wie erzählt, ist ja noch einmal was anderes.
 
 
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PaulundPaula (Gast)
09-mär-09
@Xetra
Ehrlichen Dank für den Einblick in die Männerlogik! Klingt nachvollziehbar.

ABER
Ein Looser wird wenigstens von den Frauen noch bedauert oder als "Kuschelbär" in den platonischen Freundeskreis aufgenommen. Ein Arschloch dagegen stößt doch nur überall auf Ablehnung.
 
 
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Frosch2008
09-mär-09
Schade, dass sich Steffi zu dem Thema nicht wieder zu Wort meldet. So wie sie klang, war sie schockiert und ich vermute mal eher um sich selbst besorgt. Was jeder mit seiner Gesundheit macht, ist seine Sache, er oder sie sollte aber Verantwortung übernehmen, um andere nicht anzustecken. Ich hatte neulich selbst eine solche Begegnung der dritten Art, die mich schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht hat und mir wieder einmal zeigt, das Vertrauen gut ist, aber sich selbst zu schützen doch besser ist. Ich denke nur, daran, was auch für arbeitsrechtliche Konsequenzen so etwas nach sich ziehen kann, wenn man sich ansteckt. Ich für meinen Teil habe irgendwie eine Klausel in meinem Vertrag, dass aus welchem Grund hier mein Visum auch nicht verlängert wird, der Vertrag endet. Aus! Ist ja auch klar, es ist schwer einen Job zu machen, wenn man nicht vor Ort sein darf, gell? Leider kann man Menschen nur vor den Kopf schauen und ich wäre auch aufgewühlt, wenn ich erst anschließend erfahre, dass der doch an sich nette Mensch, nicht unbeabsichtigt, sondern im vollen Bewusstsein etwas mit sich herumschleppt, was andere gar nicht so gerne haben. Hey, Steffi, ich halte so etwas für kriminell, da das nicht fahrlässig, sondern grob fahrlässig ist. In Deutschland nennt sich so etwas Körperverletzung. Ich hoffe, Du bist geimpft, denn das Risiko lässt sich ja für einen selbst minimieren. Und ansonsten gilt "safety first", auch wenn es manchmal schwer fällt und ich weiß, wovon ich rede. Im übrigen denke ich aber, dass so einer eine Ausnahme ist. Ich drück die Daumen, dass es gut gegangen ist und better luck next time.
 
 
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