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kleiner Prinz
13-mai-04
@Angelika
...sorry der Kaffee muss warten. Der Steve kocht den noch...Nun hab ich noch einen Purchen, der von hinten kommt am Hals...
Dte. Haendler sortieren im Fall der Faelle die 40 % aus. Auf die restlichen 60% koennen sie dann auch 100% Gewaehrleistung bieten. “Echte dte. Qualitaetsware” 'draufgepappt, plus 100 % Spanne, minus Treuehundeaugenrabatt...gnaed’ge Frau, erstklassige Ware – handhoechstselbst verlesen, meisteraugengeprueft und schwielenhandselbstverlegt.

Oder eben: Der Exporteur, Haendler und Gewaehrleister ist Deutscher und sitzt trotzdem in China an der Quelle. Genug der Werbung mit zugeschwollenen Augen und blutgetraenktem Hemd: Kriegen den Bambus eben die Pandas. Der Bambus bleibt im Hain und das goldene dte. Handwerk am Boden...
 
 
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Johann Mutz
13-mai-04
So,bin nun wieder da,hab schnell ein Zimmer Verlegt,...hihi.

@Kleiner Prinz
Haha,...fast richtig,hättest das Zeug zum Verkäufer,nur ich würd an deiner
Stelle erst mit Blumentöpfe Anfangen,da gibt es weniger Reklamationen.

@Andrea
Zu den größten Hauptproblemen,und das kann selbst ein Händler passieren,sind zum einen die Eingangs erwähnten Fugenbildung durch Austrocknung des holzes,das ich aber einigermassen im Griff habe da ich
die Holzfeuchte kurz vor der Warenverpackung mit Speziele Messgeräte
Prüfe,und da kann es sein das ich die Ware Ablehne wenn die Werte nicht Stimmen.Auch lass ich die Ware bis zur Zollverplombung nicht aus den Augen.Denn Tip hat mir ein anderer Kollege gegeben,der in D. ein dickes
Überraschungsei Aufmachte ! ...China ist ein Land der Unbegrenzten möglichkeiten.
Das andere Problem ist die Überzahnung der einzelne Elemente,und das siehst du erst wenn die zusammengefügt werden.Höhenunterschied von bis zu 2,5 mm keine seltenheit.Die Passgenauigkeit der Elemente ist ein anderes Problem das Auftauchen kann.
Das ich trotzdem Parkett aus China beziehe hängt damit zusammen,da
ich Sammelbestellung über große Expoteure mache.Wo ich weniger Risiko trage.
Zum Schluss,dann nochmal zum Preis.Ich weiss ja nicht wo du deine Preise von 75.-€ her hast,aber ich Verkaufe Parkett ganz Offiziel in D.
ab 28.-€,steigert sich natürlich je nach Auswahl und Holzart.Der Clemens möge mir verzeihen für meine eigen Werbung,aber Parkett ist bei weiten nicht mehr so Teuer wie es einmal war.

Gruss,
Johann
 
 
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ichweisalles
14-mai-04
@Andrea
Du solltest evtl. beim 'mutz' dein Parkett direkt in DE kaufen. Ich wuerde es wohl so machen als mich auf ein teures Experiment einzulassen was mir evtl. ca. 1-2 Jahre Aerger bereitet bis man sich dann endlich entschliesst das 'Chinaparkett' mit Teppich vom Auge fernzuhalten.

@Johann Mutz
Wie abgesprochen, 10% fuer mich! Klar!?

PS: Mach doch bitte nochmal einen Kommentar zu den 'Bambusparket', was ja noch nicht sooo lange auf dem Markt ist.

PPS: Wo kommt denn das meisste Parket in DE her? Osteuropa nehm ich an???
 
 
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Andrea G.
14-mai-04
@ichweisalles
;O)
@johann
wir Fall mal mit Dir in Verbindung setzen, wo sitzt denn Deine Firma, unser Haus steht im Raum Köln ......
 
 
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kleiner Prinz
14-mai-04
…So, bin nun wieder da, hab’ schnell ein Blick in meine verstaubten, 10 Jahre alte Rechungen mit meinen ersten Exporten von 10 Containern Blumentoepfen geworfen (…ach das waren noch Zeiten…),...hihi.

Ernsthaft:…zwei Problemkreise, die hier durcheinandergeraten sind, nichts direkt miteinander zu tun haben und doch jeder fuer sich (zusammen erst recht) zur Reklamation fuehren koennen:

Die Feuchte bei Verpackung sollte unter ca. 20 % liegen (Frischholz hat ca. 60 %). Sicher geht man vor Ort mit ca. 15 %. Kann man ja auch steuern, z.B. nach der Einfolierung und Luft-Evakuierung) durch zusaetzliche Beigabe eines Trockenmittels (Silicagel, Bentonit) - in der notwendigen Menge des verpackten Volumens und nach der Transportdauer ausgelegt (Rollzeit China x Tage + ca. 1 Monat Seeweg + ca. 1 Woche Rollzeit Europa). Gibt’s Formeln fuer. Damit laeuft man keine Gefahr, das man einen Container Champignons vor die Haustuer gestellt bekommt.
Das ist Sache einer fachgerechten Leistung von Produzent, Exporteur/Importeur und QC vor Ort. Diese Personen tragen die Verantwortung/Risiko dem Zwischenhaendler (Baumarkt, Haendler/Handwerker) gegenueber.
 
 
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kleiner Prinz
14-mai-04

Nach dann hoffentlich fachgerechter Verlegung von Meister Mutz ( ;-) = DER musste einfach sein !) fuehlt sich das Parkett bei einem Wohnklima von 50 - 60% relativer Luftfeuchte und einer Raumtemperatur von ca. 20° C am “wohlsten” (das einzubauende Holz sollte diese Werte vor Einbau idealerweise aufweisen).
Die Volumenveränderung des Holzes ist spaeter dann primär abhängig vom Raumklima: Ist das Klima zu warm und zu trocken, so schwindet das Holz (Risse), ist es zu feucht, so quillt es (Aufwoelben).
Wichtig ist z.B. auch den Kunden auf wichtige Pflegemassnahmen hinzuweisen, z.B.: Parkett nie nass wischen (sondern mit “nebelfeuchtem” Tuch) und nie eine Pfuetze “stehenlassen”.
Dies faellt in den Aufgabenbereich der Profis vor Ort, also dem Baumarkt, dem Handwerkermeister. Sie tragen, weil am Ende der ganzen Kette, die Verantwortung dem ENDKUNDEN gegenueber. Ist das angelieferte Material nicht o.k. darf man es halt nicht verwenden (besser: Vor Verschiffung das QC sicherstellen). Im Zeitalter von Produkt/Produzentenhaftung und gesplittetem LC (letzte Zahlung erst 1 Woche NACH Wareneingang !) sollte der Profi durchaus in der Lage sein den Lieferstrang qualitativ abzusichern. Kann er das nicht, darf er den entsprechenden Lieferweg eben nicht verwenden. Daher sind die Kundenreklamationen letztendlich doch meist Lagerhaltungsfehler und/oder Verarbeitungsfehler NACH Erhalt einer Lieferung von vereinbarter Qualitaet und Guete.
 
 
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ichweisalles
14-mai-04
@kleiner Prinz
Das kommt wohl alles nicht in Frage fuer jemanden der ein paar m² kauft. Sorry, aber der Hersteller redet bei den paar m² nicht mal mit dir.

>gesplittetem LC (letzte Zahlung erst 1 Woche NACH Wareneingang !)

Nun wird's ja witzig. "gesplittetem LC"? Gibt's das? Ich kenn 'irrevocable', 'confirmed', 'back-to-back', aber 'gesplittet'? Noch nie gehoert.

>(letzte Zahlung erst 1 Woche NACH Wareneingang !)

Und was soll das beim L/C bringen? Selbst wenn der Container leer war wird gezahlt. L/C hat nichts, gar nichts' mit Waren zu tun. Es geht immer nur um Dokumente.
 
 
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kleiner Prinz
14-mai-04
@ichweissalles

…klar, aber Johan ist z.B. Handwerkermeister und Haendler in einer Person. Fuer den privaten Ausbau kurz vor Abflug einen Produzenten in China suchen und sich eine Palette schicken lassen ist Bloedsinn. Aber man kann ja Order sammeln…

LC: “irrevocable” und “confirmed” sind hoffentlich alle LC’s. “Gesplittet” ist mein eigener Begriff. Bis vor kurzem war mir auch nur eine Restzahlung mit Aushaendigen der “bill of lading” bekannt (cash against documents). Dann ist die Ware allerdings schon auf See, alles bezahlt und hattest Du kein eigenes QC kannste nur beten, das die Ware wie vereinbart ankommt. “Container leer” ist ein Ammenmaerchen, auch das Saecke mit Steinen, oder Sand geliefert werden. Alles FoFTails.

Die “letzte Zahlung erst 1 Woche NACH Wareneingang” bedeutet beim cif, das der Kunde noch nicht einmal nach Hamburg muss, um sich die Ware angucken. Er wartet bei cif zuhause bis der Container kommt. Dann hat er NOCH eine Woche zur Pruefung. Ist alles o.k., geht die letzte Zahlung ‘raus. Also sollte man den Prozentanteil der letzten Zahlung so hoch wie moeglich waehlen. Sollte die Ware Muell sein, haette man z.B. beim 30/70 LC nur 30 % gezahlt und immerhin 70 % der Rechnungssumme gerettet.
Das selbe Spiel kann man auch mit TT machen, da liegen die Einzahlungen zeitlich weiter auseinander, behaelt also groessere Liquiditaet.

L/C hat sehr wohl was mit Waren zu tun. Es muss genau angegeben werden um welche Waren es sich handelt. Stellt man fest das es nicht LC-Vertragsgemaesse Waren sind: Keine Zahlung.
 
 
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ichweisalles
14-mai-04
@kleiner Prinz
L/C hat nichts mit Ware zu tun. Drum heisst es auch 'Dokumentenkredit'. Wenn die Dokumente stimmen wird bezahlt, egal ob die Ware stimmt oder nicht.

Ein 'Payment 7 days after cargo receipt' bedeutet das die Bank 7 Tage nach dem Datum auf der 'Cargo Receipt' (das ist ein Dokument) zahlt, egal ob die Ware stimmt, Schrott ist, oder gar nicht existiert.

Ein Kundendokument 'Confirmation of receipt in good order' wird wohl kein Lieferant in China, oder weltweit akzeptieren.

Nochmal, bei L/Cs geht es NUR um Dokumente. Stimmen die Dokumente dann wird bezahlt.
 
 
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kleiner Prinz
14-mai-04
@ichweissalles
...ja, schon gut...weisst ja 'ne ganze Menge.
Streng definitorisch haste ja recht. In der Praxis sieht das manchmal anders aus. Da ist die Sicherheit eines "Dokumentenkredits" hoechstens der sichtbare Beweis des Vertrauens. Und es stimmt auch: Wenn die Dokumente stimmen wird bezahlt, egal ob die Ware stimmt oder nicht.
Warum so deutsch ? Eine Sache mit 'nem Namen benennen, aber mit in der Praxis flexibel handhabbaren Inhalt zu beidseitigem Vorteil und Sicherheit fuellen...wir sind doch in China !

Ja, und es stimmt auch: Ein Kundendokument 'Confirmation of receipt in good order' wird wohl kein Lieferant in China, oder weltweit akzeptieren.
Daher funktioniert LC doch auch nur mit dem QC vor Ort, sonst hat man keine Gwaehr, die Ware ist bezahlt und man hat als Endkunde noch nix in Augenschein nehmen koennen. Das QC sollte die Interessen des Kunden vertreten, unternehmensinternes QC reichte mir persoenlich nicht.
Daher habe ich als Alternative auch das TT in’s Spiel gebracht (mit denselben Konditionen und Zahlungszielen wie “gesplitteter LC”). Finde ich persoenlich ideal. Aber wenn der chin. Produzent und/oder Kunde auf LC besteht, weil es ja angeblich sooo sicher sei ?
Nochmal, wir sind in China !
 
 
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ichweisalles
14-mai-04
>wir sind in China !

Das ist aber in diesem Fall egal. Die Chinesen wissen sehr genau was ein L/C ist und wie es funktioniert. Das hat mit China nichts zu tun sondern ist einfaches weltweites Handelsrecht.

Um es auf den Punkt zu bringen: Man muss wissen von wem man kauft und in wieweit man denen vertrauen kann.

Was "Johann Mutz" ueber Qualitaet schreibt ist ja gut und richtig. Nur, woher soll ein Chinese wissen, der in seinem Leben noch nicht Qualitaet gesehen hat, was 'Qualitaet' ist? Selbst wenn der Chinese perfekte Qualitaet sieht wuerde er diese nicht erkennen.

Vom Parkett wuerde ich die Finger von lassen weil es einfach zu viele Faktoren gibt die schief laufen koennen. Nicht das der Chinese betruegen will, bestimmt nicht, er weis es nur nicht besser und ein 5mm Riss im Parket stoert auch in China niemanden.
 
 
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kleiner Prinz
14-mai-04
@ichweissalles
…ja doch ! Es geht doch darum dem weltweiten Handelsrecht auch seinem Geist nach Folge zu leisten. Die Qualifizierung von Produzenten ist das A und O. Wenn die noch nie exportiert haben z.B. ist der Fall doch klar. Biste in 2 Min. ‘raus aus der Huette. Oder wenn sie exterens QC nicht wollen: Finger weg !
Das sollte/kann man durch Firmenbesuche, Materialeinkaufskontrolle, Produktionsstichproben und Abschluss QC sicherstellen. Wer aus D. einfach per gelbe Seiten aus China bestellt, tja…

“Selbst wenn DER CHINESE perfekte Qualitaet sieht wuerde er diese nicht erkennen”. Solche Saetze lassen mich schaudern. Kann dutzende Beispiele nennen, wo chin. Produzenten Muster aus D. in der Hand hatten und diese Qualitaet nicht herstellen, weil sie zu SCHLECHT ist !
Es gibt doch mittlerweile (vor allem in den Kuestenprovinzen) Firmen die AUSSCHLIESSLICH fuer den Export arbeiten. Rund 60-70 % aller Textilien weltweit werden in China produziert (wg. Quotawegfall in 2005 wird das noch mehr). Boss, YSL, die grossen Label, ALLE lassen hier produzieren.
 
 
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ichweisalles
14-mai-04
Man kann alles machen. Man muss nur die Materie kennen. ICH wuerde keinen Fussboden nach DE exportieren weil ich weis, es werden Reklamationen kommen.

ICH exportier aber viel von CN nach DE und US und weis was moeglich ist. Man muss sich eben nur die richtigen Firmen suchen und kontrollieren.

>Boss, YSL, die grossen Label, ALLE lassen hier produzieren.

Genau, das ist der Beweis das es funkionieren kann mit ultraklaren Vorgaben und genauester Kontrolle.
 
 
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kleiner Prinz
14-mai-04
@ichweissalles
...ja, diese Firmen haben ihre Leute mind. als einzufliegendes QC-Personal (auf Kosten des chin. Produzenten incl. 200 Euro Tagespauschale) in den Unternehmen installiert. Die Produktionsrestriktionen sind dick wie Buecher. Zum Parkett nix mehr, ausser: Das geht genauso.
Sehen wir uns 'mal in Sh. ?
 
 
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Johann Mutz
14-mai-04
Da haben sich ja zwei richtige Experten hervorgetan,Respekt,macht ihr ganz gut.
Um den ganzen noch meine Praktischen Erfahrungen mit Parkett Exporten hinzufügen.Es gibt so ca. 3-4 grosse Expoteure die aus China Parkett beziehen,die auch für denn Heimischen Markt Produzieren lassen.Das läuft
auch insgesamt gut,weil erstens von der Qualitätskontrolle meistens immer
einer vor Ort ist oder die Leute endsprechend eingewiesen worden sind.Die
Export Fehlerquote hält sich deshalb in Grenzen,auch geht es um ganz andere Warendimensionen die man sich nicht so gern Verscherzen möchte,da strengt sich die Chinesische Seite anders an.Es wird auch mitlerweile viel für denn Chinesischen Markt Produziert,nur der läßt manchmal ernorm zu Wünschen übrig,und diese Überraschungseier hat
ein Kollege dann in D. vorgefunden,weil a) Mit 1000 qm Parketteinkauf ist man nur ein Unbedeutender kleiner Fisch b) Er die Warenlieferung nicht nochmal vor der Zollabfertigung Kontrolliert hat.
Noch etwas zur Holzfeuchte,ideales Holz wird vom Werk,je nach Holzart
bei 7-12 % Holzfeuchte in Folien Eingeschweißt,also Versandfertig Verpackt,alles was darüber ist kann schon sehr Problematisch beim Endabnehmer sein,da wir in D. ein relatives Trockenes Klima haben.Die ideale Raumfeuchte im Wohnbereich ist dann 48-60 % Luftfeuchte,das ist zum einen für das Holz gut,da Schwindprobleme nicht Auftreten,und der
eigenen Gesundheit wegen ist es auch ideal.Ein Luftbefeuchter kann ich auch generell jeden Empfehlen,nicht nur fürs schöne Parkett.Nur ein hinweis,aus meinen Beruflichen Erfahrungen herraus haben über 80 % der Mieter/Hausbesitzer eine Luftfeuchte unter 40 %,was mit ein Grund ist für Atemwegserkrankungen wie Verstopfte Nasen,Heiserkeit,Halsschmerzen
und das vor allem in der Heizperiode.
Dann noch etwas zum Bambus Parkett.Es ist zum einen ein sehr Hartes Holz,somit eine hohe Lebensdauer und der Markt bietet eine Reiche Palette an Farben (es geht von Erdbraun,bis Grassgrün) und Masserungen an.
 
 
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Johann Mutz
14-mai-04
Bambus Parkett ist ja auch kein Holz,sondern trotz der Härte gehört es zu den Grassarten,und deshalb wenn man es einmal nach Abnutzung von ca.
15-30 Jahren (ich sag mal bei Normaler Benutzung,bei Kinder im Toll Alter
oder Haustiere schon früher),es Schleifen muss ein etwas schwieriges Unterfangen,damit meine ich der Arbeitsaufwand und die Kosten sind da höher als bei Holzarten.Es kann auch Stark Arbeiten (bei meinen Kunden noch nicht pasiert),das heißt Fugenbildung,umso wichtiger ist es das das Raumklima stimmt.Deswegen bei Fussbodenheizung nicht so Empfehlenswert.Und da noch ein Paar Worte zur Fussbodenheizung,und warscheinlich werden mich einige Liebhaber dieser Heizart verdammen,
aber es ist die Ungesundeste Raumbeheizung die es gibt.Zum einen Reagiert jedes Parkett durch die Erwärmung,und damit zur Austrocknung des Holzes,selbst bei wenig Arbeitendes Holz.Bei Stark Arbeitende Hölzer wie zb. Buche hab ich schon selber Fugen von bis zu 4mm gesehen.
Was das Ungesunde auf den Menschen Betrifft,sind die Erfahrungen aus meiner Feng Shui Praxis und Erdstrahlen/Wasserader Vermessung.Eine Fussbodenheizung ist eine permanente Wasserader im Wohnbereich,ich kann da nichts mehr Vermessen weil die Rute ständig ausschlägt,und es verstärkt die Strahlenfelder bis zu 7 Fach.Da sind Krankheiten auf langer Sicht schon Vorprogrammiert.
So,nun wieder zum Bambus.Ein großer Vorteil und damit leistet man auch einen Beitrag zum Natur Schutz ist die Rohstoffquelle an sich,es Wächst
schnell und unnachgibig nach und ist nicht von Aussterben Bedroht,was auch Schätzungsweise nie der Fall sein wird.Selbst Mono Kulturen sind ein
natürliches Ökosystem,das schon immer Vorhanden war und sich seit Jahrtausenden Etabliert hat.Also wenn auf Grund der Zukünftigen Nachfrage noch mehr gepflanzt werden muss,kann man es eher Begrüssen.Letztendlich Schafft es auch Sinnvolle Arbeitplätze und Erwebsquellen in China.Zudem hat es aus Feng Shui Sicht Energetisch eine besonders gute Schwingung.
 
 
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Johann Mutz
14-mai-04
Andrea,in Köln bin ich hin und wieder,da ich dort gute Freunde habe.Bin auch bereit falls du mir einen Auftrag Erteilst den anzunehmen wenn die Rahmenbedingungen passen.Über genauere Deteils sollten wir uns dann persönlich per e-mail bzw. Telephon Unterhalten.

Gruss,
Johann
 
 
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kleiner Prinz
14-mai-04
@Bambusinteressierte
...die Einlassungen zum Bambus freuen mich sehr. In meinen Augen ein verkanntes High-Tech-Material. Meist nur in Verbindung mit grob gebogenen, auesserlich unbehandelten Rohren mit den sichtbaren Nodien (= Knoten, oft Schwarz verfaerbt) bekannt, hat es einfach einen zu “ruralen Charme”. Als Einzelstueck ein netter Gag.
Behandelt man also z.B. das Hohlrohr (spaeter mehr) mit den Nodien und wird die aeussere harte Schutzschicht abgedreht, sieht das wunderbar aus. Mit Wasserstoff oder natuerlichen Bleichmitteln behandelt wie Buche: Warm und hell. Dazu kommt die exotische Maserung und die hohe mechanische Haerte (kann man nicht mit Holzwerkzeug bearbeiten, man braucht Metallbearbeitungsmaschinen !).
Die Vorteile der Oekologie hat Johann gut beschrieben, es fehlte noch die CO2-Neutralitaet (was sich gut vermarkten laesst).
Das B.-Parkett ist allerdings alles andere als oekologisch produziert: Aus dem Hohlrohr (technisch gesehen) werden je nach Durchmesser und Wanddicke bis zu 8 gleichartige Leistenprofile segmentartig herausgeschnitten (auf eine Lanze mit 8 Messern gedrueckt also eher aufgesplissen). Die Leisten haben dann noch die natuerliche konkav/konvexe Form, muessen also zwischen 2 rotierenden Messerwalzen auf die plane, quadratische Form gebracht werden. Geschliffen und abgelaengt verleimt man die Leisten kreuxweise zu Platten, die bei rd. 100 Tonnen Druck und fast 100 Grad regelrecht verbacken werden. Heraus kommen sehr schwere Platten (Tischplatte !), die dann in dutzenden von folgenden Arbeitsschritten weiter zugeschnitten und Nut und Feder verpasst bekommen werden. Zum Schluss das Feinschleifen, der Lack und die Trocknung in UV-Strassen. Ein hoellischer Dreck, Gestank und Laerm.
 
 
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Johann Mutz
14-mai-04
@kleiner Prinz
Was die Verarbeitung angeht hast du schon Recht,das betrifft die meisten anderen Lackierten Holzarten.Und dabei sind wir beim nächsten Thema,
statt Lack nur Geölter Parkett,wobei es zwei Varianten gibt bereits Fabrikfertig geölt,oder aber unbehandelt und dann beim Endverbraucher
geölt.Es empfielt sich aber selbst bei vorgeölten Parkett nochmal nach der Verlegung nachzuölen.Geölte Parkettböden sind Grundsätzlich Pflegeaufwendiger und Verschmutzen leichter,sind auch empfindlicher gegenüber Kratzer und Beschädigungen,da ja der Lack durch die Härte und Wasserabweisung einfach das Oberflächenbild und somit die Optik länger schön bleibt.Der einzige große Vorteil von geölten Parkett ist das man Parzellenweise Ausbesserungen vornehmen (das kann jeder selber machen) ohne das man es sieht.Nochmal kurz zu den Lacken,es stimmt das die bei der Verarbeitung Lösemittel enthalten,allerdings nach der Aushärtung Verdunstet sind und auch keine mehr Freigesetzt werden.
Somit muss man auch deswegen keine Angst haben.Das die Fabrikstrassen und die Arbeiter dort natürlich hochgradig gefärdet sind,ist leider eine Traurige Tatsache.Die Sicherheitsbestimmungen sind in China
einfach zu Lasch.Die beste Alternative ist Rohes unbehandeltes Bambus,das
kann dann Wahlweise mit Öl oder auch Lack Behandelt werden.Es gibt auf den D. Markt sehr gute Ökologisch unbedengliche Produkte,der Vorteil ist da noch das nach der Verlegung alle Fugenbereiche die ja immer eine Angriffsfläche für Schmutz und Wasser sein können mit Behandelt bzw.
Versiegelt werden.

Gruss,
Johann

PS: Jetzt bist du vom Blumentopfverkäufer zum Bambusexperten Aufgestiegen,....was wie eine Karriere,schmunzel*.
 
 
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kleiner Prinz
14-mai-04
@Johann
...genau, frueh verkauft Blumenpoette, der ein Bambustiger werden will !

Die Alternative mit Lack den Bambus zu bearbeiten ist mir bekannt, auf Bildern und technischen Datenblaettern ist dazu auch oft von "carbonisiertem" Bambus die Rede. Oel kann ich mir ueberhaupt nicht vorstellen, hab' ich noch nicht hier gesehen und auch den "unbehandelten Bambus" gibt es in der Form wie das hier 'rueberkommt sicher nicht. Einfach doch, weil u,a. durch die Hochdruckverleimung der Leim eine Sperrschicht fuer's Oel darstellt, oder vertu' ich mich da ? In meinem Bildmaterial an Angelika sind allerdings die verschiedenen Verarbeitungstufen/-varianten zu sehen, komisch.
Hast Du schonmal gebeizten Bambus gesehen ? Huiiiich ! Da kommt die feine Maserung, besonders die der Nodien wunderbar kontrastreich zur Geltung.
Koennte mir allerdings tatsaechlich echten Parkett mit - einzeln zu verlegenden (> $$$ !) - kleinen Bambustafeln vorstellen. Aus dem dicksten Bambus (Maozhu), dem "Koenig der Bambusse" koennte man aus den bis zu 40 cm Durchmesser messenden Staemmen auch Tafeln von ca. b 30 x h 10 x l X mm "schnitzen". Wie man die dann allerdings auf den Boden der ETW verduebelt/nagelt/klebt ist mir noch schleierhaft...

War 5-6 mal in der besagten Stadt, die ich hier nicht nennen mag..., die aber als "Heimat des Bambus" gilt. Bei naeherem Interesse mailen wir uns ?

PS: Jetzt bist du vom Parkettleger zum Bambusexpertenkarriereaufstiegsbegleiter aufgestiegen....onnich uebel.
:--)
 
 
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(thread closed)

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